Vagabunden-Bildung
2. November 2014
Man lernt doch immer was dazu, auf Reisen. In Cottbus erfuhr ich, dass Klimpern weiterhin populär ist, bei Jugendlichen, machte Bekanntschaft mit der Cottbusser Junioren-Meisterin im Klimpern, Luisa. In Gießen hörte ich von einem Dialekt, welcher sich ‚Manisch‘ nennt und lediglich in der Gießener Weststadt, der Gummiinsel, gesprochen wird. Eine ‚Bimmler-Mannschaft‘ ist demnach ein schlechter Fußballverein, ‚Ulai‘ bedeutet krass. Und in Saalfeld musste ich feststellen, dass es durchaus riskant sein kann, beim Betreten einer Kneipe seine Hände in den Hosentaschen zu lassen. Zum Glück war gerade niemand im Eingangsbereich, der sich ausschütten konnte vor Lachen, als ich die Stufe nicht bemerkte und der Länge nach in die Barhocker krachte, ohne mich mit den Händen abstützen zu können. Glück im Unglück: bloß ein paar blaue Flecken und ’n aufgeschürfter Ellenbogen.
Heute: Berlin, Haus Berlin Panorama-Lounge, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jakob Hein, Jürgen Witte, Falko Hennig, Uli Hannemann und mich sowie den verdammt tollen Superstargästen Nikita Afanasjew und Hans Rohe
5 Kommentare zu “Vagabunden-Bildung”
01
Warste zufällig im Bück dich ?
02
Meinst du in Saalfeld? Da war ich in der Johannisklause. Oder ist das ‚Bück dich‘ in Gießen? Oder in Zwickau? Oder in Cottbus? Oder gar Dessau? Brandenburg? Witzenhausen? In Witzenhausen bin ich aber erst nächste Woche.
03
Habe mich belehren lassen, von jemandem, der sich auskennt. Das ‚Bück dich‘ scheint ein anderer Name zu sein für die Johannisklause. Was heißt scheint, es ist so. Wieder was dazugelernt.
04
Hatt ich doch richtig geraten ;-)
05
Bevor die Rechtschreibfee wie der schümbt, Der Laden wird BückeDich genannt (mitn e inne Mitte)
War selber noch nicht drin. Ein Saalfelder erzählte mir mal das man im Empfangsbereich aufpassen muss. Kopp einziehen und uff de Stufe achten.
Er hatts natürlich anders ausgesprochen, die haben da nen recht hübschen Dialekt.
Jute Besserung
Kommentar schreiben