Man muss sich schließlich nicht alles bieten lassen!
23. Juni 2009
Wenn man berühmt ist, hat man ja auch eine gewisse soziale Verantwortung. Es wird erwartet, dass man Galas moderiert, Benefiz-Galas für aussterbende Tiere oder Kampagnen sein Gesicht zur Verfügung stellt, damit zum Beispiel Opel lebt, oder Trabant, oder Mazda, oder auch der Spreewald, oder, oder, oder. Mache ich alles, bin ich überall mit dabei. Heute, zum Beispiel, war ich in einer Grundschule um für Kondome zu werben Kindern zu erklären was ein Buch ist. Das war sehr schön und ich habe Blumen geschenkt bekommen, sehr schöne Blumen, dankeschön. Die Kinder von heute, sie sind, zumindest am Kollwitzplatz, nun ja, ich will es mal vorsichtig ausdrücken, sie sind nicht gerade schüchtern. Ach was, sie sind vorlaut, eingebildet, naseweis und sie geben niemals Ruhe. Man, man, man! Da kommt ein Erwachsener in den Raum herein, vastehste, ein bekannter Künstler obendrein, ein erfolgreicher Buchautor (mehrererere Bestseller), der seine Zeit nicht im Lotto gewonnen hat und was machen die? Erzählen einem Ostfriesenwitze, prahlen, sie würden derzeit gleich an mehreren Büchern schreiben (7-jährige Hosenscheißer!) und als Clou will doch so ein Frechdachs von mir wissen, was denn bitteschön eine DNA sei. Da bin ich einfach wieder gegangen.
Tipp für heute: Bei mir vorbeikommen und das Klo putzen (wir kriegen nämlich Gäste aus Amerika).
2 Kommentare zu “Man muss sich schließlich nicht alles bieten lassen!”
01
Richtig so!!! Und bei Kondomen wär’s nicht anders gelaufen.
02
Leider können sich nicht alle diesen edlen Fluchtreflex leisten:
http://www.youtube.com/watch?v=yaDmjESm3aA
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