Auf Fontanes Spuren (1)
12. Juli 2009
Waden, rechte Hüfte, Fußsohlen, rechter Mittelfußknochen sind lediert. Vereinzelte unvermeidbare Blasen. Sonst gehts mir eigentlich gut. Die Brandenburger kulinarische Wüste halbwegs unbeschadet überstanden. Merkwürdig, dass es selbst in sich als Touristenstädten preisenden Orten wie Joachimsthal oder Templin nur schwer möglich ist was zu essen zu kriegen. Jedenfalls vor 17 Uhr. Ansonsten aber einige schöne Begegnungen mit Menschen, Tieren und Pflanzen gehabt. Schöne Grüße an die netten Wirtsleute in Neu-Temmen und das Eisenbauerpärchen in Templin und natürlich an die dicke Frau, die uns darauf aufmerksam machte, dass der Bus am Wochenende gar nicht fährt, ach, und natürlich auch an den 70-jährigen ökologisch bewussten Autohausbesitzer, der uns freundlicherweise mit seinem Allradgeschoss mitnahm. 50 km haben wir insgesamt zu Fuß geschafft und sogar ein paar Pfifferlinge gefunden. Mal sehen ob ich heute abend bei der Reformbühne noch stehen kann.
Heute: Berlin, Kaffee Burger, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Heiko Werning, Falko Hennig, Uli Hannemann, Jakob Hein, mich (lediert) und den Gästen Dörte Heilewelt sowie dem großartigen Sebastian Krämer.
4 Kommentare zu “Auf Fontanes Spuren (1)”
01
Also in Joachismthal sind wir mal Sonntag Abend mit dem Fahrrad durchgefahren. Es war tot. Wie eine Geisterstadt. Selbst sämtliche Kneipen hatten zu, und es war vielleicht 20:30 Uhr…
02
@ Marcus: Vielleicht sollte man dort nur zwischen 17 und 20 Uhr Urlaub machen. Oder aber sich seine Schmalzbemmen vorher schon selber schmieren. Vielleicht ist das die bessere Globalisierung.
03
Wenn ich überlege, was die bei „Nicht der Süden“ schon rumgetrickst haben.
Wie soll ich denn dann noch dem Blog-eintrag glauben? 50 km zu Fuß, dann auch noch bei dem Wetter, neenee…
04
@ Uwe: Doch, doch.
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