‚Die Vögel‘ war gestern
20. September 2009
Was ist nur los? Kaum beklagen Tierschutzorganisationen den Einsatz von Wildtieren zur Belustigung in Zirkussen oder Zirken oder was weiß ich wie die Mehrzahl von Zirkus heißt, schon brechen in Deutschland massenhaft putzig dressierte Exoten aus. Beispiele nur aus der Nacht vom letzten Donnerstag zu Freitag:
Waltersdorf, drei indische Elefantendamen sind aus dem Winterquartier eines Zirkusses…
Eberswalde, ebenfalls am Donnerstag abend entwich kurz vor der Zirkusvorstellung ein Löwe…
Dornburg/Hessen, 8 Kamele flüchteten in der Nacht zum Freitag aus einem Zirkus im hessischen…
Werden die sich jetzt alle schrecklich rächen?! Sind wir in Gefahr? Mehr dazu heute in den Nachrichten zwischen 11 Uhr und 14 Uhr auf Radio Voodoo, Herbstradio 99.1 MHz UKW!
Heute: Berlin, Kaffee Burger, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Falko Hennig, Uli Hannemann, Jürgen Witte, mich sowie den Gästen Anselm Neft und S-Bahndati
29 Kommentare zu “‚Die Vögel‘ war gestern”
01
Von 12 bis 14 Uhr!
02
Vor 25 Jahren ist mein Wellensittich auch weggeflogen. Der scheint damals was ausgelöst zu haben.
03
@ Dan Richter: Hoffentlich hat er nicht im Untergrund eine Terrororganisation gegründet.
04
Gründung einer Terrororganisation? Nee, das ist doch verboten.
Vielleicht hatten sie ja ein unsicheres Gefühl, nur als Prellbock für irgendwas zu dienen.
Eher fällt mir dazu ein Liedtext ein: „Als ich wie ein Vogel war“. Ist aber doch noch strenger verboten!
05
Bugün üzülüYORUM.
06
„I`ll fight“ von Wilco habe ich die letzten Tage immer hören müssen.
Und das niemals mit irgendeiner Strategie.
07
Nee, nee. Ganz andersrum. Fiktionales Netzgeplapper meinerseits hiermit beendet.
Mann kann in Wirklichkeit ja gar nicht.
08
Bitte.
http://www.amazon.de/Flucht-Australische-Fassung-Deutsche-Sprache/dp/B001N8AEM2/ref=sr_1_3?ie=UTF8&s=dvd&qid=1259866611&sr=8-3
09
Ohren- und Kopfschmerzen.
Aber was einen nicht umbringt, dass … .
Irgendwann mal.
Und er dichtet und dichtet und dichtet einfach weiter.
Sieben und acht.
Ja, that`s business. All around the world.
I understand. Now. Irgendwie.
Was soll man machen?
Was überhaupt wirklich verstehen?
Blind sein war irgendwie schöner. Außerm ist es kalt. Winter eben.
p.s.: Und zur achten Kommentargruppe.
Mach ich doch.
Oder doch nur ich mich?
Man kennt sich ja gar nicht. Und manchmal sogar sich selbst nicht mal unbedingt.
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Keine Propheten. Weil man müßte ja selber heute und morgen was tun.
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Nur so.
http://www.youtube.com/watch?v=PCkT4K-hppE
Nur so.
Alles wird unordentlicher.
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Allet zuviel für zu viele Augen hier.
Internet war auch zerschossen.
Die ganze reale Welt wird fiktional.
Und andersrum.
Die ganze fiktionale Welt realer und realer.
Allet zuviel für zu viele Augen.
Ist doch nicht normal.
Irgendwie nun gewünschtgehofftverstanden.
Ein kleines Steinchen rollte munter von einem hohen Berg herunter.
Und als es durch den Schnee so rollte, ward es viel größer als es wollte.
Da sprach der Stein mit stolzer Miene: „Jetzt bin ich eine Schneelawine.“
Er riss im Rollen noch ein Haus
Und sieben große Bäume aus.
Dann rollte er ins Meer hinein
Und dort versank der kleine Stein.
Von Joachim Ringelnatz
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Das Steinchengedicht aber nur.
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In der Scheinwelt umworben.
Und von Angesicht zu Angesicht, wenn man dann gucken kommt, links liegen gelassen. Auch wenn man hinterherrennt. Das ist nicht fair.
Oh, übel, übel wirklich. Die blauen Flecken im Gesicht meine ich.
15
Die weitere Fütterung meinerseits hier in dieser Weise geht nun über meine Kräfte. Die eigene Lebenszeit. Das geht so nicht mehr.
Nur noch.
Christian Morgenstern.
Es ist Nacht,
und mein Herz kommt zu dir,
hält`s nicht aus,
hält`s nicht aus mehr bei mir.
Legt sich dir auf die Brust,
wie ein Stein,
sinkt hinein,
zu dem deinen hinein.
Dort erst,
dort erst kommt es zur Ruh,
liegt am Grund
seines ewigen Du.
Habe ich heute dazu gefunden. Und war so passend.
Das wollte ich Dir gestern nochmals sagen, aber das weißt Du ja sicherlich.
Vielleicht läßt Du es ja irgendwann mal zu, wenn Du kannst. Und vielleicht werden wir uns ja dann finden können.
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Da, wo es hingehört, soll es auch hin. Oder die Enttäuschung.
Träume geschenkt und Träume gestohlen.
Und dann zurückgelassen. Stehen gelassen.
Das mit dem Eingebildethaben, daran glaube ich nicht. Ein Bild ja habe ich mir aber gemacht.
Meinerseits ist alles ehrlich gewesen. Und alt genug, selbst zu entscheiden, war ich dabei och.
Falls ich Dich mit einem meiner Kommentare verletzt haben sollte,
tut es mir leid. Das war niemals meine Absicht. Ein wirkliches Urteil kann ich ja gar nicht fällen. Ich glaube, Du bist irgendwo im Grunde ein Guter. Ein schon vergebener Kämpfer und ihr eine gute Combo wie es scheint.
Die Sonnenstrahlen hier verursachten bei mir in letzter Zeit nur mehr Sonnenstiche. Und ich werde nun aufhören zu kommentieren. Nun aber wirklich dann auch mal. Ist sonst so zu schräg für mich. Ist ja wieder mal Internet hier.
Je vais chercher mon père, decouvrir ma mère, ma soeur, mon frère. Moi-meme. Mes grands-parents. Des copines et des copains… .
…des petits enfants…, ils grandint, ils se dèveloppent et devient grands…et encore des petits enfants.
Und da zählt das Vertrauen, die wirkliche, aufbauende und nicht kritikscheuende, Treue. Ja, wahre Freunde sind etwas sehr Wertvolles. Vorallem in dieser allzu gefrusteten, eitlen, leider ja nicht sehr zueinander fairen Welt oftmals.
Bonne Chance.
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Eigener Widerspruch. Ja. Wegen Erklärung. Und Lebenszeichen.
Seit vorvorvorvorvorvorgestern dringendst, obligatorisches Bewerbungsbasteln. Sehr schleppend.
Und schlechter Schlaf.
Auszehrung. Und mieses Gefühl.
Unruhe. Wegen dies und das.
Begreife das wirkliche Leben ja erst langsam. Langsam ankommen auf der Erde.
Stellt diese Wortmeldung eine neue, ungewünschte Verfolgung dar, muss ich es wirklichwirklichwirklich bleiben lassen. Aber auch so.
Ist ja im Grunde auch nicht mein Arbeitsplatz hier. Nicht meine gebaute Welt, die ich jedoch sehr schätze.
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Hinsichtlich eventuellem Stehengelassen werden, höchst seltenem Besuch aus Amerika und gerade in der kommenden Woche anfallender Arbeit habe ich beschlossen, gerade heute nicht zu kommen. Vielleicht ja das Blödeste, was man machen kann.
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Möchte kein Spielball sein.
Was trainieren wir hier eigentlich?
Zum Zweigleisigfahren , Auffrischen von Brachliegendem und Anhimmeln bin ich nicht da. (Weiß man ja immer nicht. Und sowieso über das hier nicht; kann man ja schreiben, was man möchte.)
Und übers Wochenende leider sowieso nicht. Zur Kur, Richtung See! Nicht selbst, nein. Zu familiärem Besuch, der es sehr wünscht, mich zu sehen. Länger versprochen schon. Bis spät am Sonntag, vielleicht sogar Dienstag. Ist auch gut so, habe unter anderem ja Erkältung.
Ach, und innerlich vergrämen, verbiestern und verhärten auch nicht. Das wünsche ich mir.
Nicht-Wünsche gerade nur. Wünsche kommen vielleicht noch.
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Ein Mann hat mir gestern -ohne Widerrede dulden zu lassen-, Theaterkarten für „Die Möwe“ geschenkt. War alleine da. War ganz gut.
Und danach habe ich noch die renovierte 195 (und die Restauration Tucholsky) besichtigt. Keine Spur vom gebrochenen Rohr mehr. Beziehungsweise ich konnte es nicht sehen.
Und heute gibt es den ganzen Tag Hermann van Veen in der Wohnung.
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Brechen alle weg. Beziehungsweise leben auch auf.
Vor meiner Haustür fand ich gerade eine Streichholzschachtel. Mit einer Lokomotive vorne drauf. Wer das da wohl fallen lassen hat? Und das Zweite, was ich als Erstes sah, dass verrate ich jetzt nicht.
Und zu viele Freiheiten und zuviel Individualismus schaden ebenso dem gemeinschaftlichen Glück, denke ich.
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Du schickst mich jedesmal wieder weg.
Und ich schreibe böse Tiraden.
Was soll man da noch machen?
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Rausgekickt. Lied „Alle guten Dinge sind …“.
Habe ja nun auch schon Verfolgungswahn bekommen.
Und wegen, weil bin ja kein Eigentum, erst recht kein Zweites. Ausgespielt.
24
Aber die Liedersendung war trotzdem ganz gut.
25
Du bist gebunden an eine andere Welt. Hast Dich dafür entschieden. Und ja, ich wußte das schon im Vornherein.
Und ich werde mich nicht zum Groopie (schreibt man das überhaupt so?) in der Geheimratsecke hier und sonst weiter entwickeln. Ist ja verrückt. Fühle mich nicht mehr wohl in meiner Haut so. Brauch ja den meinigen Kopf auch eigentlich zum Lernen.
Genug der Aufopferungen und…oder Bedrängnisse. Ich kenne Dich im Grunde ja auch gar nicht. Du willst oder kannst mich in Wirklichkeit nicht sehen, das habe ich verstanden. Oder war ja vielleicht nur zum Spaß. Wer weiß, der weiß. Bewegt hat sich trotzdem so Einiges hier, so glaube ich.
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Heuelsuse Hundertundeins. Selbstredend.
Viel härteres Pflaster als ich erwartet hatte. Das Ganze. Das Leben meine ich.
Manchmal zum Kopf in den Sand stecken.
Kopf hoch! Kopf hoch!
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Wissenwollen.
Aber von Angesicht zu Angesicht?
Mh.
28
Es gibt Grenzen. Und die sind in dieser und jener Welt überschritten worden.
Ich war da. Aug in Aug. Und es ging da nicht.
Ich wollte und möchte auf keiner Bühne stehen. Und meinen Weg gehen. Und meine Mutter ist jedenfalls keine Stiefmutter gewesen. Und immer noch nicht.
Wieviel Augen hier wohl zuschauen? Und überhaupt.
LIED zwei von der neuen Platte von Element of crime. Auf der Suche nach der wirklich, wirklichen Wahrhaftigkeit eben. So ist`s.
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Keine Lust zu dichten. Stacattostaccato. Weil kurze Sätze, deswegen.
Bin dran gewesen. Mit einer Karte legen. Ich weiß.
Man weiß ja eben nicht. Nichts. Genaues.
Warum nur nicht mehr der Ostertermin, mh? Ernst gemeint. Von mir. Bin dann weg. Ausflug. Äah, reisen. Hin und zurück.
Gut Reisen ebenso.
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