Persönliches Update
30. August 2015
Um etwas von der Stadt mitzubekommen, versuche ich traditionell Fahrten mit dem Taxi oder öffentlichen Verkehrsmitteln zu vermeiden, in den Auftrittsorten, die ich das Glück habe besuchen zu dürfen. Ich laufe lieber zu Fuß. So auch gestern in Hamburg. Dadurch erfahre ich die dollsten Sachen. Zum Beispiel wusste ich nicht, dass der olle Boxweltmeister Max Schmeling im Gasthaus ‚Zur alten Flöte‘ verkehrte, einer Lokalität, die bereits seit 1661 existiert und gegrillte Scampis für 15,10 € feilbietet, ob seit damals schon, weiß ich allerdings nicht, wahrscheinlich nicht, denn damals gab es ja noch keine Euros, oder? Mir war aber gar nicht nach Scampis, deshalb verzichtete ich auf die olle Flöte und tangierte stattdessen, gemeinsam mit Volker Strübing, die Eckkneipe ‚Moin, moin‘, wo wir ein paar Holsten (O-Ton Kellnerin: „In Hamburg trinkt man Bier aus der Flasche, weil es sein kann, dass das Bier aus dem Fass schlecht ist“) zu uns nahmen und sogar zwei Wünsche für die Juke-Box abgeben durften. Ich entschied mich für Helene Fischer ‚Atemlos‘ und Motörhead ‚Ace of spades‘. So habe ich nun zum allerersten Mal diesen berühmt-berüchtigten Hit ‚Atemlos‘ bewusst gehört und war doch ein wenig enttäuscht, denn die Zeile „Atemlos durch die Nacht, bis der Büstenhalter kracht“, die ich einmal von Schulkindern gesungen hörte, die kommt im Original gar nicht vor.
Heute: Berlin, Panorama-Lounge im Haus Berlin, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt (keine offizielle Veranstaltung eines Bundesministeriums!) mit Falko Hennig, Uli Hannemann und mich, sowie den auserlesenen Stargästen Max van der Oos, Sebastian Nitsch und Michael Bittner
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