Was ich mal geißeln muss und Grüße
27. September 2015
Brandenburg an der Havel ist wunderschön und sie haben sich zur Bundesgartenschau (BUGA) ein tolles neues Bahnhofsgebäude hinbauen lassen, welches laut Informationstafel nach sozialen, ökologischen, kommunikativen und wer weiß was noch für Gesichtspunkten errichtet worden sein soll. Prima! Nützt allerdings nicht sonderlich was, wenn das Bahnhofsgebäude bereits um 21 Uhr dicht macht und die Menschen draußen sich die Nase platt drücken können, an der schönen Scheibe. Von 23:15 Uhr bis 0:25 Uhr durfte ich gestern dort auf dem windigen Bahnsteig ausharren. Kein Klo, kein Imbiss, kein nichts, von ein paar Polizeiautos mal abgesehen. Das muss ich hier entschieden geißeln. Schöne Grüße übrigens an den Typen, der sich gestern in der S-Bahn, Bahnhof Zoo, für ein paar Minuten zitternd neben mich setzte und herzhaft eine rohe Zucchini (ich weiß, es muss Zucchino heißen), eine Ganze (!), auffutterte, um am selben Bahnhof noch (der Zug hielt für ein paar Minuten) wieder auszusteigen. Und ebenfalls einen schönen Gruß an jenen nicht mehr ganz jungen Mann, der auf der Torstraße sämtliche Vorbeiflanierenden mit den Worten: „Shalom, du Votze“ begrüßte. Ob Männlein, ob Weiblein, völlig egal. Dit is Berlin. Meine Heimatstadt.
Heute: Berlin, Panorama-Lounge im Haus Berlin, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Heiko Werning, Falko Hennig, Jürgen Witte und mich, sowie dem Frauenschwarm und weltbesten Gitarristen und Sänger Sven van Thom (mit neuer LP im Gepäck) und Clint Lukas (Flux FM- Kolumnist, Surfpoet, Frauenschwarm und Romancier)
2 Kommentare zu “Was ich mal geißeln muss und Grüße”
01
Als wir zu Hause waren, dachten wir so bei uns, wir hätten Dich nach unserem Plausch ja noch zu ner Molle einladen können, um die Wartezeit auf den Zug zu verkürzen. Naja, das nächste mal.
02
Jenau, machen wa dit näste Ma.
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