Gefahr, Gefahr!
11. Januar 2010
Unser gestriger Reformbühnengast Balou Jeanniques von der Elfenbeinküste hat zum ersten Mal in seinem Leben Schnee gesehen, das heißt, vielleicht sah er in einem Film, in einer Dokumentation über den Yeti womöglich, schon vorher einmal kristallierten Niederschlag, aber in Natura war es das erste Mal. So ein Wetter ist ja sehr schön, natürlich, geradezu wunderschön, doch hat alles Schöne bekanntlich auch seine Schattenseiten. Man kann ausgleiten oder von einem Schneeball getroffen werden, in welchen ein Pfirsichkern integriert ist oder ein Schaukelstuhl, je nachdem wie groß er ist, der Schneeball. Warnen möchte ich auch vor dem Zapfen aus Eis, welcher gerne in Gruppen auftritt, zum Beispiel an der Dachrinne unseres Hauses. Da musste ich aufpassen, gestern, dass kein Passant auf dem Fußweg vor unserem Haus herumlief, während Mitbewohner Bert mit einem verlängerten Besenstiel die gefährlichen Zapfen kaputtschlug. Kann wehtun, herunterfallendes Eis. Ein Mann aus Sachsen-Anhalt soll sogar gestorben sein. Allerdings auf seinem Heimtrainer. In seiner Wohnung. Das Herz.
Tipp für heute: Auswärts trainieren.
2 Kommentare zu “Gefahr, Gefahr!”
01
beim, entschuldigt das Wort, Zahnarzt, sass neulich eine Omma mit einem dicken Flaster genau in der MItte von ihrer dünnen Haarpracht neben mir, da war bestimmt so ein Zapfen reingekracht…und bis zum Zahn durchgestossen…
02
@ Billie Boischoi: Da hat sie aber Schwein gehabt. Ich habe mir gestern so überlegt was passierte, wenn ausgerechnet in dem Moment, in dem man da nach oben guckt so ein Zapfen nach unten fliegt. Ach, manches will man vielleicht doch lieber nicht wissen.
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