Und nächsten Sonntag wieder genau dasselbe, nur mit anderen Gästen, anderen Texten und anderen kulinarischen Ratschlägen
5. April 2010
Bei der gestrigen Reformbühne dachten wir schon, die Welt hätte sich gegen uns verschworen. Nicht nur, dass die gastronomische Einrichtung, in der wir uns traditionell am ersten Sonntag des Monats treffen, zu hatte, nein, noch 5 Minuten vor um 8 waren wir lediglich zu dritt und das Publikum übertraf die Anzahl der Lesenden nur geringfügig. Doch, oh Wunder, plötzlich wurde es doch noch voll und alle, alle, die wir erwartet hatten kamen. Sogar meine Mutti und mein Bruderherz tauchten auf. Tarzan setzte dann bei der Show neue musikalische Maßstäbe. Von seinem Kumpel Hacki begleitet frönte er einer Art Punkblues, welcher die Atonalität des Punks mit der Einfachheit des frühen Blues verband. Dazu ein Schuss Unprofessionalität gewürzt mit jeder Menge Wahnsinn, naja. Nicht jedem erschloss sich die Musik. Höhepunkt seines Ostergrußes war auf alle Fälle die Aussage: „Jesus ist auferstanden aus der Hölle“. Entdeckung des Abends für mich, Sarah Bosetti. Von der wird man noch hören.
Tipp für heute: Vom Pferd nur die rechte Hälfte essen. (Kulinarischer Ratschlag von Cäsar, dem einzig lizensierten Baguetteverkäufer bei der Reformbühne.)
4 Kommentare zu “Und nächsten Sonntag wieder genau dasselbe, nur mit anderen Gästen, anderen Texten und anderen kulinarischen Ratschlägen”
01
Sarah hat mich doch eher an Kirsten erinnert, vorallen der erste Text kam mir bekannt vor. Na egal, wird jetzt wohl durchgereicht.
02
@ ostberlin36: Durchgereicht?
03
@arne: …als Gast. Was hast du den gedacht? Oder ist das Wort in den heutigen Aufklärerischen Zeiten böse geworden oder hab ichs falsch geschrieben?
04
@ ostberlin36: Falsch geschrieben hast du es nicht (im Gegensatz zu einigen anderen Worten aber das macht nichts). Ach, ich weiß ja jetzt wie du es meinst.
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