Der Teufel ist tot
8. Juli 2010
Viele werden Fritz Teufel mit seinem gelangweilten Aufstehen während eines Prozesses gegen ihn: „Wenn`s der Wahrheitsfindung dient“ in Verbindung bringen oder mit seinem erst nach fünfjähriger Untersuchungshaft vorgebrachten Alibi am 25. Juni 1980, mit dem 2. Juni, dem Wasserpistolenattentat auf einen SPD-Finanzminister während einer Talkshow oder der Puddingbombe auf den US-Vizepräsidenten Humphrey, mit der Kommune 1 oder, dass er in den letzten Jahren Reportern nur Interviews erlaubte, wenn sie währenddessen mit ihm Tischtennis spielten. Für mich aber wird er deshalb in Erinnerung bleiben, weil er, als er später Fahrradkurier war und selber junge Fahrradkuriere einweisen sollte, ihnen empfahl es „ganz gelassen anzugehen. Lass die anderen ruhig durch die Straßen hetzen, du hast Zeit.“ Fritz Teufel ist am Dienstag im Alter von 67 Jahren gestorben.
Tipp für heute: Es ganz ruhig angehen lassen.
3 Kommentare zu “Der Teufel ist tot”
01
Gott ist tot.
02
Ach herrjeh! Karel?
03
Na der nun grade nicht ;-)
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