Alles hat Grenzen
11. August 2010
Nun muss also auch das Icon seine Tore schließen. Der nächste Klub verlässt das Zahnarztarchitektenrechtsanwaltsbüro Prenzlauer Berg zum Ende dieses Jahres. Grund: Ruhestörung, klar, was sonst. Ab 01.01. 2011 dann also woanders, in einem Stadtbezirk in dem noch gelebt werden darf. Bis dahin wollen die Klubbetreiber Abschied feiern, mit denen, die ihnen in der Cantianstraße ans Herz gewachsen sind. Die Surfpoeten, zu denen ich bis Juli letzten Jahres ja ebenfalls gehörte, haben bekanntlicherweise auch ein paar Monate in diesem Klub residiert und falls es dem Icon und den Surfpoeten (heute ab 21 Uhr im Klub der Republik) in den Sinn kommen sollte noch einmal einen Abend gemeinsam zu verbringen, so wäre ich durchaus nicht abgeneigt mich daran zu beteiligen. Vielleicht ein Textchen lesen oder ein Liedchen singen und ein Tässchen Brombeerlimonade schlürfen und auf dem Nachhauseweg könnte man ja nebenan vielleicht noch einen ganz kurzen Klingelstreich probieren. Hihi, das wär lustig.
Tipp für heute: Über Prenzlauer Berg eine riesige Bettdecke ausbreiten.
7 Kommentare zu “Alles hat Grenzen”
01
es ist tatsächlich schade.
Ihr wart als Surfpoeten im Icon noch großartig. Die Kellerstimmung war nicht im Keller, sondern stimmte.
die Texte waren hevorragend. Der Tarzan war fast immer bei offenem Mikrophon.
02
Icon war und ist immer noch nen Scheiss Laden, Gendernfickdingens hin oder her. Das ist wie Zappatabar im Tacheles, die Netten haben sich alle selber umgebracht, aus dem Tacheles, der Rest ist nicht wert drüber nachzusinnieren. Kann man gleich nur Pepsi Light in die Kaufhalle kaufen.
Ansonsten bist du ja an allem dran Schuld weil du den Kiez aufgewertet hast, oder so. Icke sag nur Kultur, Kultur ist der Tod aller Gemühtlichkeit jenseits von die Bettdecke.
Hick…
03
… genau! Hab ich auch schonmal gesagt. In Berlin sollte man grundsätzlich nichts interessantes mehr veranstalten. Das führt nur zu teurer Miete.
04
@ ostberlin36: Nur zum besseren Verständnis, du meinst sicherlich, dass ich an allem Schuld bin und nicht der dag aus dem Kommentar vorher, obwohl ich jetzt wiederum auch nicht andeuten wollte, dass dag keine Kultur in den Kiez getragen hat und ihn somit zerstört, das nicht. Ich jedenfalls nehme hiermit die volle Verantwortung auf mich.
Hick…
05
@ generator: Hast du schön gesagt. Ach und wo wir schon dabei sind, kann man dann nicht auch bewusst Städte zerstören, die man nicht mag? In dem man die Kultur dorthin bringt? Dann könnte man zum Beispiel eine Lesebühne in der Berliner Innenstadt eröffnen,hähä. Ach Mist, das haben wir ja schon gemacht.
06
Die dag hat richtigerweise eher keine Kultur in diesen Kiez getragen,eher empfangen gegen nur Entgelt.aus dem Wedding nach Prenzlauer Berg. Dann hat der Wedding alles andere mitgentrifiziert.
07
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