Entschlüsselt
13. Dezember 2024
13.12.? War da nicht was? Ach ja, stimmt, alles Gute sämtlichen Polizistinnen und Polizisten zu eurem heutigen Ehrentag (hihi).
Tipp für heute: Zahlen, bitte.
13.12.? War da nicht was? Ach ja, stimmt, alles Gute sämtlichen Polizistinnen und Polizisten zu eurem heutigen Ehrentag (hihi).
Tipp für heute: Zahlen, bitte.
12 plus 12 ergibt 24. Ist euch das mal aufgefallen? Was für ein verrücktes Datum. 12.12. 24! 2024 noch dazu! Die 2.000 ist ja meine Glückszahl. Ich habe mal 2.000 Erbsen gegessen, als Kind, und danach meine Pudelmütze wiedergefunden. Die lag auf dem Schrank. Dem Schuhschrank. Und genau in jenem Schuhschrank standen Stiefelchen. Und in diese Stiefelchen legte ein alter Mann mit Bart mir am 6. Dezember (genau 6 Tage vor dem 12.12.) ein minimiertes Abbild seiner selbst aus Schokolade, ohne dass ich dafür etwas tun musste (außer Schuhe putzen). Ich habe auch mal 2.000 Sterne gesehen. In Athen. In einer Nacht. Als mir jemand die Fresse polierte. Und dann, keine 12 Tage später, war alles wieder verheilt und die Tränen getrocknet. Seitdem mache ich jeden Morgen 2.000 Liegestütze (ungefähr) und habe mir bereits 12 mal 12 mal die Zähne geputzt. Vermutlich deshalb werde ich, bei meiner heutigen Reise nach Dresden, zum allerallerletzten Mal den tschechischen Speisewagen im Eurocity frequentieren. Hoffentlich muss ich nicht weinen, wenn ich den Koch umarme, zum Abschied.
Heute: Dresden, Schauburg, 20 Uhr: ‚Und was machen Sie beruflich? – Ahne liest, singt und trinkt‘ (aktuelle Texte, mutige Schlager, Bier)
Ich wollte mal auf ein paar Termine aufmerksam machen, die vielleicht die Welt verändern werden, zumindest aber mir ganz schön wichtig sind. Und zwar bin ich
Dazwischen gibt es natürlich noch jede Menge, ich besuche Hohenschönhausen, Marzahn, Angermünde, Großbeeren, Bernau, Kremmen, Paris, all die Orte, die mir am Herzen liegen. Vielleicht laufen wir uns ja über ’n Weg.
Tipp für heute: Einen Fünf-Jahresplan machen.
In Lichtenberg ist jetzt der Bahnhof Gehrenseestraße als „Zukunftsbahnhof“ der Berliner S-Bahn nach anderthalbjähriger Bauzeit wiedereröffnet worden. Er verfügt nun über einen Fahrstuhl. Und die Mülleimer sind ausgewechselt worden. Falls es nach der Berliner S-Bahn geht, dürften sowohl Euphoriker als auch Dystopistinnen von der Zukunft einigermaßen enttäuscht werden.
Tipp für heute: Mal hinfahren. Die Zukunft hat ein Dach.
Bei rheinländischem Humor habe ich manchmal den Verdacht, die Leute finden gar nichts lustig. Und weil ihnen das aber peinlich ist, lachen sie einfach über alles.
Heute: Berlin, Schankwirtschaft Baiz, 19 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Susanne M. Riedel, Heiko Werning, Andreas ‚Spider‘ Krenzke, Frank Sorge, Falko Hennig, Gott und mich, sowie dem Superstargast Augelectric (tanzbare Electro-Chansons)
Auf Zehenspitzen in den Flur geschlichen und dann..
In meinen Stiefelchen:
nichts.
Der Nikolaus,
die dumme Sau,
er hat mich wohl vergessen.
Gut,
dann warte ich,
mal auf den andern.
Auf den Weihnachtsmann
war bisher
noch immer
Verlass.
Heute: Berlin, Obertrikotagenfachgeschäft Hoolywood, 19 Uhr: ‚Und was machen Sie beruflich? – Ahne liest, singt und trinkt‘ (aktuelle Texte, mutige Schlager, Bier) mit integrierter Buchvorstellung von ‚Reinhard Lauck – Einer von uns‘ Hoolywood muss übrigens wegen Mietwucher schließen und sucht neue Räumlichkeiten
In den Medien werden momentan wieder vermehrt Tipps gegeben, wie man in der kalten Jahreszeit Obdachlosen helfen kann. Der RBB empfiehlt, die Menschen „höflich ansprechen, sich vorstellen und fragen, wie man helfen kann“. Ich bin wahrscheinlich vollkommen naiv, von gestern oder plemplem, aber ich würde vorschlagen, gebt ihnen Wohnungen.
Tipp für heute: Eine Gesellschaftsordnung, die es nicht schafft allen Menschen Obdach zu bieten, funktioniert nicht.
Ich habe Edelreizker gefunden. Ganz viele! Im Traum. Schöne feste Exemplare. Auch ganz junge. Am Rand eines Waldes, in Frankreich. Wir waren in Uniformen. Eingezogen worden, zur Armee. Es herrschte Krieg. Ein vollkommen absurder Traum also.
Tipp für heute: Edelreizker musst du mit Butter in der Pfanne braten. Salz und Pfeffer, fertig ist eins der besten Pilzgerichte weltweit.
Heute ist erster Advent. Ich bin ja ein verrücktes Huhn und deshalb habe ich mir überlegt, ich versuche einfach mal ein neues Ritual einzuführen. Damit ich es nicht vergesse, schreibe ich es nieder und zwar hier. Ich werde, ab sofort, an jedem ersten Advent eine Kerze anzünden und diese nur auspusten, wenn ich, und mit mir alle anderen, den Raum verlassen. Bäm! Aber, jetzt kommts, is ja noch nicht alles. Am zweiten Advent werde ich nicht nur eine Kerze sondern zwei (!) Kerzen anzünden. Die brennen dann gemeinsam, sozusagen zeitgleich. Am dritten Advent zünde ich drei Kerzen an, am vierten Advent vier, am fünften fünf, am sechsten sechs.., und so weiter, ihr habt vielleicht das Prinzip verstanden. Mal sehen wie weit ich komme. Ist eine Herausforderung. Wie viele Kerzen passen wohl in meine Wohnung? Ich werde berichten.
Heute: Berlin, Schankwirtschaft Baiz, 19 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Heiko Werning, Andreas ‚Spider‘ Krenzke, Falko Hennig, Frank Sorge, Gott und mich, sowie dem Superstargast Paul Geigerzähler (Violine trifft Botschaft)
Angesichts der Ressortverteilung in Donald Trumps künftiger Regierung hat mein Lieblingsmeisendoktor Jakob Hein vor zwei Wochen eine Umfrage gestartet, welches Ministeramt man selbst übernehmen könnte, für das man vollkommen ungeeignet sei. Mir fiel sofort das Ministerium für Handstand und englische Sprache ein. Alternativ würde ich auch Kernfusionsminister werden. Sind eigentlich Sauron und Lord Voldemort ausgedachte Figuren?
Tipp für heute: Schwerelosigkeitsgewichtsheben wäre eine schöne neue Extremsportart, denke ich.
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