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An dieser Stelle hätte so gut auch ein niedliches Katzenvideo sein können

29. August 2024

Aktuell überbieten sich die bürgerlichen Parteien in Forderungen von Maßnahmen gegen Ausländer. Das Grundgesetz, welches sie noch vor wenigen Monaten vehement verteidigen wollten, ist nicht mehr sakrosankt. Die CDU möchte am liebsten gar keine Ausländer mehr reinlassen (zunächst), die FDP zeigt sich dafür „offen“, die Grünen fordern laut tagesschau.de „konsequente Abschiebungen von nichtdeutschen Gefährdern“ sowie „mehr Befugnisse für die Sicherheitsbehörden“, insgesamt eine „Zeitenwende im Inneren“ (schluck!). Gibt es bei den Grünen eigentlich noch welche, die sich an die Anfangszeiten der Partei erinnern? Daran, für was die Partei mal eintrat? Mich würde es, ehrlich gesagt, nicht wundern, wenn sie demnächst noch entdecken, dass der wahre Platz für die Frau am Herd sei und die Umwelt am besten geschützt werde, wenn du Bonbonpapier nicht in den Park, sondern in den Mülleimer wirfst. Erschreckend, wie schnell alle die Positionen der AfD übernehmen. SPD-Innenministerin Nancy Faeser sprach heute von „weitreichenden“ und „harten Maßnahmen“, stellte allerdings klar: „In Deutschland wird niemand verhungern und auch nicht auf der Straße schlafen.“ Nein, Frau Faeser, auf der Straße schlafen wird hier niemand, oder? Waren Sie eigentlich schon mal in Berlin? Oder in Hamburg? Oder in Frankfurt am Main? Oder, oder, oder? Wunderschöne Orte. So schön, dass sogar Menschen dort auf der Straße liegen.

Tipp für heute: Frau Faeser mal an die Hand nehmen und ihr dieses Land zeigen.

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Johanna wurde garantiert auch nicht gefragt

27. August 2024

Irgendwelche Politiker fordern ein komplettes Messerverbot und irgendwelchen anderen Politikern reicht das nicht aus. Sie wollen auch Gabeln und Löffel noch verbieten. Alles schlimm, ich weiß. Aber, heute möchte ich daran erinnern, dass auch früher nicht alles knorke war, wie die heutige Jugend zu sagen pflegt (oder die Jugend der Neunzehnhundertzwanzigerjahre?). Die Tochter fragte am Morgen, ob ich das Lied ‚Karl der Käfer‘ kennnen würde und ich antwortete: „Unglücklicherweise ja“. Anschließend quälte sie mich damit, mir den Anfang des Liedes vorzuspielen und rief plötzlich: „Es gibt noch einen weiteren Titel der Gruppe ‚Gänsehaut‘, ‚Johanna das Huhn‘!“ „Bitte nicht!“, flehte ich. Umsonst. Das Internet vergisst nichts. Leider.

Tipp für heute: Man muss nicht alles verlinken.

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Blick zurück

25. August 2024

Das war es mal wieder. Sommer vorbei. Noch nicht meteorologisch (logisch!), noch nicht kalendarisch, aber trotzdem. Heute gibt es zum letzten Mal im Jahr 2024 eine Open-Air-Reformbühne zu erleben. Zeit für Rückblick. Ja, war ganz gut. Wir hatten zwar keinen wirklichen Hochsommersonntagabend (cool, dit man inne deutschen Sprache Wörter einfach so zusammenpappen dürf), manchmal tröpfelte es leicht, oder es wurde etwas frisch, aber es gab auch keine kritische Situation zu bewältigen, weder fegte ein Tornado über unsere Köpfe, noch schlug der Blitz ein oder wir mussten vor vom Himmel stürzenden Eisbrocken uns in Sicherheit bringen. Meine persönlichen Highlights: der letzte Sonntag, mit Bettie I. Alfred, Michael Grotehusmann und Bernadette La Hengst, der Sonntag davor mit Michael Bittner, Martin Hyun und Oska Wald, der Sonntag da.., ach, wird langweilig. Kommt lieber heute nochma vorbei. Ab nächsten Sonntag dann wieder in der Baiz, Start in unsere Herbst/Winter/Frühlings-Saison mit dem Premieren-Gastauftritt einer völlig neuen Band: Giftig.

Heute: Berlin, FIT-Tankstelle, 19 Uhr: Reformbühne Heim & Welt (Open-Air-Finale) mit Andreas ‚Spider‘ Krenzke, Frank Sorge, Falko Hennig, Mandana, Gott und mich, sowie den Superstargästen Jakob Hein (weiß, wie man sich betrunken beträgt) und Bolschewistische Kurkapelle Schwarz-Rot (Blasmusik)

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Und die Jungen gucken in die Röhre

22. August 2024

Laut Nachrichtensparte bei web.de gibt es nach dem Rücktritt von Manuel Neuer nun eine „Zeitenwende“ im Tor der bundesdeutschen Fußball-Nationalmannschaft der Männer. Zumindest eine der debilen Wortneuschöpfungen von Bundeskanzler Olaf Scholz scheint sich medial durchgesetzt zu haben. Bin gespannt auf die Leistungen von Jens Lehmann, in Kürze. Und dann wird ja irgendwann Andreas Köpke übernehmen, Toni Schumacher, Sepp Maier, Toni Turek. Oder gibt es dann wieder zwei deutsche Nationalmannschaften? Schnürt sich Jürgen Croy noch mal die Töppen?

Tipp für heute: Bei Fritz Baumgarten wäre Schluss. Und der stand nur für ein einziges Spiel im Tor.

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Sätze seltsamer Schönheit (163)

18. August 2024

„Folgt mir in zwei Reihen, leise, wie bei einer deutschen Hochzeit.“ (Rabbi Shulem Shtisel zu seinen Schülern in der wunderbaren israelischen Serie ‚Shtisel‘)

Heute: Berlin, FIT-Tankstelle, 19 Uhr: Reformbühne Heim & Welt – Open Air mit Susanne M. Riedel, Frank Sorge, Falko Hennig, Gott und mich, sowie den Superstargästen Bettie I. Alfred (schreibt – spricht – hörspielt), Michael Grotehusmann (bestfrisiertester Hobbyfußballer) und Bernadette La Hengst feat. Nick Nuttal (tanzbare Hits), falls es regnen sollte, es gibt auch eine Plane über euren Köpfen

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Und nun noch was Lustiges (reingelegt!)

16. August 2024

Laut tagesschau.de will der ukrainische Präsident „sogenannte Volksverräter“ härter bestrafen. Während auf anderer Ebene ein behutsamer Umgang mit Sprache gefordert wird, einige Wörter sogar als gefährlich (verletzend) gelten, N-Wort, V-Wort, Z-Wort, weswegen allein schon die Nennung der Worte, egal in welchem Kontext, zu unterlassen sei, scheint sich in der aktuellen Kriegsberichterstattung kaum jemand einen Kopf zu zerbrechen, was dort geäußert wird. Russische Soldaten „morden“, „massakrieren“, „vergewaltigen“ „bestialisch“ bei ihrem „Angriffskrieg“ (ein Begriff, der permanent wiederholt wird, als hätten die Nachrichten-Empfänger vom russischen Angriff auf die Ukraine noch nie etwas gehört und als gebe es andere, normale(?), Kriege, die nicht durch einen Angriff begönnen), wohingegen, laut ZDF-Morgenmagazin, nun „gut gelaunte“ ukrainische Soldaten die Grenze nach Russland „überschritten“ haben um den Krieg auch dahin „zu bringen“. Fehlen nur die Geschenke. Auch bei der Berichterstattung aus dem Nahen Osten gibt es pervertierte Sprache. Da wird das Ermorden von Hamas-Leuten oft als „neutralisieren“, „ausschalten“ oder „töten“ verharmlost. Und, ja, ich kann mir vorstellen, dass auf der anderen Seite die Sprache viel schlimmer missbraucht wird, aber ich bin eben nicht auf der anderen Seite.

Tipp für heute: Die schöne israelische Serie ‚Shtisel‘ auf Arte-Mediathek gucken. Ich kann kein Hebräisch, allerdings wechselt es zwischendurch öfter ins Jiddische, ein Genuss! Um mal eine Aussage aus dem Film ‚Zug des Lebens‘ zu zitieren (nach meiner Erinnerung, deshalb ohne Anführungszeichen): Jiddisch ist wie.., nein, es war genau umgekehrt: Deutsch ist wie Jiddisch, nur ohne Humor.

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Ideen, die die Welt verändern (1)

13. August 2024

Ich weiß, Olympia ist zuende, jetzt dürften uns wieder die wichtigen Probleme interessieren, aber, nö, nicht mit mir. Ich habe überlegt, es gab ja diese Debatte, sollten Frauen im Ring von Männern verprügelt werden, beziehungsweise, wann ist eine Frau eine Frau, oder auch, wer nimmt sich hier eigentlich die Definitionshoheit über das Geschlechterthema? Führt zu nichts, denke ich und überlegte, warum nicht die Begriffe Mann und Frau im Sport komplett streichen und eine Testosterongrenze einführen? Dann gäbe es künftig Wettkämpfe in Sportarten für High-Level-Testosteronis und Low-Level-Testosteronis, ganz egal welchem der vielen Geschlechter du dich zugehörig fühlst. Können damit alle leben? Sagt mal bitte: Ja.

Tipp für heute: Zu lösen bliebe dann noch das Problem mit den Umkleidekabinen, damit niemand einer/einem was abguckt.

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Lobpreisung

11. August 2024

Der Hochsommer ist die schönste Zeit in Berlin. Viele Menschen sind woanders. Sie machen Urlaub in Gegenden, das sei ihnen gegönnt. Ich laufe dann gerne hier durch die Straßen, vor allem wenn das Wetter so angenehm ist wie dieses Jahr. Keine langen Hitzeperioden, aber auch kein Dauerfrost. Es wechselt. Mag ich. Gestern saß ich bei Herrn Sedlmeir auf dem Balkon. Er teilte mir mit, er werde in Kürze den besten Song aller Zeiten herausbringen. Einfach nur so, um der Menschheit etwas zurückzugeben. Finde ich stark.

Heute: Berlin, FIT-Tankstelle, 19 Uhr: Reformbühne Heim & Welt – Open Air (nur noch drei Sonntage, bevor wir wieder in die Baiz zurückziehen) mit Susanne M. Riedel, Andreas ‚Spider‘ Krenzke, Falko Hennig, Gott und mich, sowie den Superstargästen Martin Hyun (Koreaner deines Vertrauens), Michael Bittner (komischer Analyst) und Oska Wald (Verlierer)

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Alles wird immer schlimmer

8. August 2024

Wollte mir heute am Weltkatzentag mal wieder ein schönes Katzengulasch (‚Dachhase ungarisch‘, wie meine Omi es nannte) zubereiten, aber dann, nanu, gab es in der Kaufhalle kein Katzenfleisch zu kaufen. Auf meine Nachfrage, schüttelte die Fleischthekenangestellte angewidert ihren Kopf. Woke, wahrscheinlich. Ich musste dann auf 500 g Gehacktes vom Maulwurf zurückgreifen. Ansonsten hätten sie nur Zeug aus Massentierhaltung gehabt. Das will ich aber nicht. Da tun mir die Tiere leid.

Tipp für heute: Irgendwo soll es auch einen Döner geben, wo sie nur Fleisch von glücklichen Waschbären am Drehspieß rösten.

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Stell dir vor, es gäbe ein Vorstellungsvermögen

6. August 2024

Weil ich es in letzter Zeit bei Diskussionen im Bekanntenkreis häufiger erlebte, dass diese abgebrochen wurden, da alle Beteiligten der Meinung waren, man komme nicht weiter, Emotionen kochten hoch, es führe zu nichts mehr, wie wäre es, in ruhigen Momenten zuhause, im Wald, auf der Wiese, am Fluss, eine Diskussion zu einem brisanten Thema im Kopf mal durchzuspielen und dabei auch eine andere Position als die eigene zu vertreten, eine konträre Position? Ich tue das regelmäßig, wenn ich im Bett liege. Aber wenn du im Bett was Besseres zu tun hast, tu lieber das, klar. Schlafen, zum Beispiel.

Heute: Berlin, Club der Polnischen Versager, 20 Uhr: L.S.D. – Liebe statt Drogen mit u.a. Susanne M. Riedel und mich als Gästen

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