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10. Februar 2013
Bekanntlich ist es in der Natur problemlos möglich die Himmelsrichtung zu bestimmen. Jeder von euch weiß, dass da wo das Moos an Baumstämmen üppig wuchert Westen ist, Gras auf offener Fläche (Lichtung) sich gen Osten neigt, die porösere Seite eines Felsen immer darauf verweist dass sie das Nordklima so zurichtete und die Südseite geringfügig wärmer ist, kann man durch Anschmiegen der Wange fühlen. Kaum jemand aber vermag ohne Hilfsmittel die Himmelsrichtung in Städten zu bestimmen, obwohl auch dies popeleinfach ist. Lediglich ein aufmerksamer Beobachter muss man sein, denn jede Himmelsrichtung besitzt natürlich auch ihre eigene Farbe. Quatsch, werden jetzt einige behaupten, aber die haben Unrecht, ist zwar keine kräftige Färbung, das ist klar, das wüsste dann ja jedes Kind, aber eine gewisse Tönung, wenn man genau hinschaut, ist nicht zu leugnen, Osten ist immer leicht rötlich, Westen schimmert so bläulich, der Süden besitzt einen eher gelblichen Teint und der Norden tendiert ins Grüne, was auch damit zu tun hat, dass gegenüber Süden, also Gelb, und nebenan Westen also Blau ist und Gelb und Blau ergeben nun mal zusammen, na? Genau. Grün. Das ist der Beweis. Deswegen ist Südosten auch immer minimal Orange gefärbt und in der Nacht muss man sich lediglich eine Sonnenbrille aufsetzen, dann sieht man das auch im Dunkeln.
Heute: Berlin, Kaffee Burger, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Heiko Werning, Jürgen Witte, Falko Hennig, Uli Hannemann und mich sowie den urst fetzigen Geilomatgästen Markus Liske und Der Singende Tresen
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9. Februar 2013
Die Polizei entschlüsselte jetzt wohl die DNA der Tunnelbankräuber von Steglitz und geht mittlerweile davon aus, dass die Gangster aus Osteuropa stammen würden, worüber ich natürlich ziemlich froh bin, weil ich nämlich eine klitzekleine Gedächtnislücke mein eigen nenne, was am 13.01. zwischen 5 und 5 Uhr 30 so passierte, mit mir jetzt, also was ich da tat. Da kann ich mich absolut nicht dran erinnern und glaube einem Verhör, zumindest einem heftigen Verhör, seitens der Ermittlungsbehörden, so mit allen Schikanen, so Waterboarding und Drohnenbeschuss und Elektroschocks an den Geschlechtsteilen so was, dem hätte ich wahrscheinlich nicht ewig standgehalten. Wahrscheinlich wäre ich letzten Endes eingeknickt und hätte alles zugegeben. Hatte mich, ehrlich gesagt, darauf auch bereits eingestellt und mein letztes Geld versoffen. Nun muss ich wohl oder übel nochmal von vorne beginnen. Na ja. Hat eben alles sein Gutes und sein Schlechtes.
Heute: Berlin, Alte Kantine, 20 Uhr: Kantinenlesen
Ahne |
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8. Februar 2013
Und wie! Nich reinjekommen, weil von innen der Schlüssel steckte, dann später, als sich jemand erbarmte, in der Wohnung festgestellt, dass der lösliche Kaffee im Rucksack die Sache mit dem löslich wohl etwas arg wörtlich genommen hat und während des Fluges den Deckel des Glases löste und nun also alle Sachen voller Kaffeepulver waren, hurra! Hab natürlich keine Schutzhülle für den Laptop, weil ich dachte: „Häh, Schutzhülle, icke, für meinen läppischen Laptop, brauchick nich!“ Aber denkste! Brauchick eben doch. Na ja. Funktioniert immahin noch.
Tipp für heute: Alles in Schutzhüllen hüllen (schützt ooch vor unjewollte Schwangaschaft).
Ahne |
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7. Februar 2013
Gelungen scheint in Graz die Integration, wenigstens wenn man den Straßenbahnen hier vor Ort trauen möchte, auf denen häufig der Schriftzug: „InteGRAZion“ prangt. Trotzdem wird natürlich über die Ausländer geschimpft, die Deutschen und die Osteuropäer, welche als Bettler herkommen und den Einheimischen aggressiv ihre Arbeitsplätze streitig machen. Meine neue Zählleidenschaft hat in der steirischen Hauptstadt einen argen Dämpfer bekommen, die meisten Regenrinnenfallrohre führen hierzulande nämlich nicht bis zum Erdboden, jedenfalls nicht sichtbar und immerzu nach oben schauen macht keinen Spaß, dann stolpert man nämlich des Öfteren über die ganzen Bettler und das tut ja auch weh, denen und einem selber. Nee, ich hab mich stattdessen darauf verlegt zu singen und einen Hut vor mir herzutragen, in welchen ab und an eine Münze fällt, wahrscheinlich weil ich ihnen leid tue. Positiver Nebeneffekt.
Tipp für heute: Die Sache auch mal anders sehen.
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6. Februar 2013
Zur Post sind es von meinem Hause gerechnet 28 Regenrinnenfallrohre, also 1 Regenrinnenfallrohr mehr als zur Kaufhalle, darunter übrigens 6 Zwillingsregenrinnenfallrohre. Meine Freundin meinte heute am Frühstückstisch Balkonabflussfallrohre dürfte ich nicht mit dazuzählen, die wären eine eigene Kategorie aber da bin ich ganz anderer Auffassung. Schließlich kann es auch in Balkone hineinregnen und Regen ist Regen, außerdem kann sie ja von mir aus die Balkonabflussfallrohre extra zählen, das ist dann eben ihre Spezialdisziplin und meine wäre eine Art Biathlon, oder sagen wir eher ein Integrationswettbewerb.
Heute: Graz/A, Schauspielhaus, 19 Uhr: Faust
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5. Februar 2013
Von meinem Zuhause bis zum Bäcker sind es sage und schreibe 16 Regenrinnenfallrohre, wie ich heute gezählt habe. Das ist insofern interessant, weil der Bäcker weniger als halb soweit von meinem Zuhause wegliegt als die Kaufhalle, ich würde mal sagen noch nicht mal ein Drittel des Weges benötigt man zu ihm. Eine unwahrscheinlich hohe Dichte von Regenrinnenfallrohren also auf dieser Distanz. Ich halte euch weiter auf dem Laufenden.
Tipp für heute: Alle die ’ne Macke haben zwangseinweisen lassen.
Ahne |
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4. Februar 2013
Von meinem Zuhause bis zur Kaufhalle haben wir heute 27 Regenrinnenfallrohre gezählt, allerdings nur auf der Seite auf der wir gelaufen sind. Das hat irrsinnig Spaß gemacht. Normalerweise gucke ich ja immer nach den Autonummern und addiere die verschiedenen Länder aus denen sie kommen, also nicht Bundesländer sondern richtige Länder, Staaten. Neulich hab ich auch einmal alle Schritte von mir gezählt aber das war echt öde, nach 512 Schritten habe ich bereits aufgehört zu zählen.
Tipp für heute: Die Menschen zählen, die einem entgegen kommen.
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3. Februar 2013
Menschen, die des Englischen nicht mächtig sind, könnten statt des in Kneipen, Bars und Clubs weit verbreiteten Begriffs ‚Raucherlounge‘ ‚Raucherlunge‘ lesen, aber das ist ja vielleicht so beabsichtigt im Kampf für eine immer bessere Volksgesundheit. Auch gut, der letzte Spiegel-Titel: „Hitlers Uhr, Deutschlands Geheimnis“. So macht man sich interessant.
Heute: Berlin, Kaffee Burger, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jürgen Witte, Uli Hannemann, Jakob Hein, Heiko Werning, Falko Hennig und mich, sowie den begabten Tausendsassa-Gästen Chio Schuhmacher und Martin Betz
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2. Februar 2013
Da ich bald los muss ins schöne Schwedt, der Zirkel Schreibender Arbeiter des Petrolchemischen Kombinates dort war praktisch Geburtshelfer meiner Lyrik, und ich noch gar nicht weiß, was ich da heute veranstalte und meine Tochter mit Indianerverkleidung um mich herumscharwenzelt, so dass ich nicht in der Lage bin einen klaren Gedanken zu fassen, haha, werden einige sagen, unterscheidet sich das denn von sonst?, na, jedenfalls nur kurz hier die weltbewegende Nachricht, dass der beste Hirschrufer dieses Jahr genau derselbe ist wie schon 2012, nämlich Tasso Woizenburg aus Bad Laasphe. Herzlichen Glückwunsch!
Heute: Schwedt/O, Uckermärkische Bühnen, 19:30 Uhr: Ahne liest, singt und trinkt (neue Texte, alte Schlager, Bier)
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1. Februar 2013
Hier die Spielliste meines gestrigen Liedermachermagazines:
1. Bergen – Bärenmann I
2. Fraktus – Affe sucht Liebe
3. Fanta Dorado und Der Innere Kreis – Die Insel
4. Nicolas Sturm – Schiffbruch
5. Bonaparte – Dieses Lied
6. Prag – Argumente tausendfach
7. Danilo Guilherme – Mil Setas
8. Sebastian Krämer – Patricks Zimmer
9. Radierer – Angriff auf ’s Schlaraffenland
10. Billy Rückwärts – Kinderkreuzzug
11. Trailerpark – Immer noch egal
12. Berti Kurz – Kinderlied
13. Nikolic, die goldene Stimme Kreuzbergs – Keine Lust zu ficken
Tipp für heute: Auch mal was tun wozu man keine Lust hat, es kann schließlich nicht alles Spaß machen.
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