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Es wird alles immer besser

3. Juli 2025

Ein abwechslungsreiches Wochenende steht vor der Tür. Am morgigen Freitag darf ich mal wieder meine Lieblingsbibliothek besuchen, in meinem Lieblings-Einkaufscenter, in meiner Lieblingsgegend Hohenschönhausen, die Anna Seghers-Bibliothek nämlich, im Lindencenter. Ick liefer dit volle Programm ab: Aktuelle Texte, mutige Schlager, Zwiegespräche mit Gott. Dazu wird Bier getrunken, egal wie warm und was der Doktor sagt. Man is nur einmal so jung wie man sich fühlt, steht sowohl in Bibel als auch im Kapital von Karl Marx. Sonnabend (von Zugezogene auch Samstag genannt) bin ich in Hirschgarten (die S-Bahn hält dort wieder), in meinem Lieblingsclub, dem ABC-Club, schön draußen im Garten. Es gibt Toni Mahoni zu bewundern, der mit seinem kongenialen Compagnon Benno aus Brandenburg einen Hit nach dem anderen aus dem Hut zaubert und das Publikum animiert, sich auf der Tanzfläche zu entblößen (ist das denn noch erlaubt?). Ick werd ein paar Nümmerchen beisteuern. Und Sonntag wie üblich Reformbühne in meine Lieblingsfreiluftkaschemme, der FIT. Zu Gast diesmal Danny Dziuk und Maik Martschinkowsky. Ich erzähle unter anderem, warum es am heißesten Tag des Jahres anders lief als gedacht.

Tipp für heute: Durchlüften.

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Obacht

30. Juni 2025

Eine Schmutzkampagne wird aktuell geführt gegen unseren Bundeskanzler. Ständig werden Falschnachrichten über ihn verbreitet. Angeblich wolle Herr Merz in Deutschland die Nachtruhe vorverlegen, ha ha, auf.., weiß ich jetzt gar nicht, 21 Uhr oder so. Oder 20 Uhr? Nein, wahrscheinlich 20:15 Uhr, direkt nach der Tagesschau. Ab Marsch ins Bett! Das stimmt natürlich nicht, obwohl es in Sachsen und Thüringen bereits für Aufregung sorgte, kleinere Demonstrationen inklusive. Nein, die Nachtruhe in der Bundesrepublik bleibt stabil in Stein gemeißelt bei 22 Uhr, da kann sich Herr Putin auf den Kopf stellen. Oder Herr Trump. Oder Herr Mao Tse Tung. Oder wer immer da hinter stecken mag. In Deutschland gehen wir 22 Uhr ins Bett, nicht früher und nicht später! Denn ab 5 Uhr 45 wird.., ach nee, das war ja im Osten. Oder noch früher.

Tipp für heute: Friedrich Merz hat auch keinen Löffel in seiner Aktentasche gehabt, als er nach Kiew reiste. Friedrich Merz isst mit Gabel und Messer. Dafür gibt es Beweise!

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Nicht immer nur meckern

29. Juni 2025

Von der Tagesschau (tagesschau.de) lerne ich nicht nur Tag für Tag, wie wichtig es ist, gerade jetzt aufzurüsten und unsere Grenzen zu schützen, sondern auch, dass es gestern in Belgrad „eine 16-minütige Schweigeminute“ gab. Ich sage mal: Danke.

Heute: Berlin, Freie Internationale Tankstelle, 19 Uhr: Reformbühne Heim & Welt-Open Air mit Susanne M. Riedel, Heiko Werning, Andreas ‚Spider‘ Krenzke, Frank Sorge, Falko Hennig, Gott und mich, sowie den Superstargästen Stephan Serin (Ex-Chaussee der Enthusiasten) und BlauViolett (tiefgründige Chansons)

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Auf Reisen

28. Juni 2025

Wer nur Berliner Straßenbahnen gewöhnt ist, wird sich wundern, wenn er von Friedrichshagen aus nach Schöneiche in die Tram (au wei, au wei, ich hab Tram geschrieben!) steigt. Dort nämlich musst du einen Knopf bedienen, falls du an der nächsten Station aussteigen möchtest. Sonst fährt die Straßenbahn einfach durch, wie ein scheues Reh. Der Druck auf den Knopf allein garantiert allerdings nicht, dass die Straßenbahn wirklich hält. Manchmal hat der Fahrer keine Lust anzuhalten, dann hilft auch kein Zetern und kein Klagen, eine Straßenbahn verfügt über keinen Rückwärtsgang (behaupte ich einfach mal). Dann musst du an der nächsten Station auf die entgegenkommende Tram (au wei, au wei, ich hab schon wieder Tram geschrieben!) warten, in der Hoffnung, dass deren Fahrerin deinen Haltewunsch respektiert. Am besten, du bleibst einfach zuhause.

Heute: Berlin, Bebelplatz (Kleines Zelt), 18 Uhr: Mareike Barmeyer, Simon Elsholz, Lena Tietgen und Ahne lesen eine Stunde auf dem Berliner Bücherfest (icke dürf aus ‚Schnauze – Die besten Texte der Literaturgeschichte‘ rezitiern)

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Eine Kühlhaltebox für Arbeiterstullen wäre gut

27. Juni 2025

Als ich gestern am U-Bahnhof Bernauer Straße auf jemanden wartete, fiel mir ein, was ich mal werden möchte, wenn ich groß bin. Ich möchte Menschenzähler werden, am U-Bahnhof Bernauer Straße. Ich habe ein Türmchen, wie die Schiedsrichter beim Tennis, wo ich drauf sitze, über meinem Kopf ein Schutzdach gegen Sonne und Regen. Und dann zähle ich Menschen, jene, die von unten nach oben gehen und jene, die von oben nach unten gehen. Mache Strichlisten. Ich kann natürlich nur einen Ausgang überblicken, den Richtung Anklamer Straße. Den Anderen, Richtung Westen, da müsste jemand anders sitzen. Am Ende des Arbeitstages, wenn der U-Bahnverkehr eingestellt wurde, addieren wir unsere Strichlisten und dann wäre sicher, wie viele Menschen am U-Bahnhof Bernauer Straße ausgestiegen und wie viele eingestiegen sind. Obwohl, sicher? Einen Faktor ließ ich unberücksichtigt. Es gibt garantiert auch verwirrte Menschen, die versehentlich die Treppe zum U-Bahnhof hinunter benutzen. Weil sie ihn mit einer öffentlichen Toilette verwechselten? Oder jemand geht nur runter, um jemand abzuholen? Ärgerlich wäre, wenn da Kinder aus Jux und Dollerei, ständig die Treppe hoch und runter rennen, aber Schattenseiten gibt es sicher bei jedem Beruf.

Tipp für heute: Kinder so erziehen, dass sie niemals aus Jux und Dollerei die U-Bahntreppen hoch und runter rennen.

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Anwalt der Meinungsfreiheit

24. Juni 2025

Heute möchte ich mich bei Ulf Poschardt bedanken. Der Ferrari-Fahrer und Chef von Springers ‚Welt‘ sowie diversen anderen Print-Online-und-sonstewas-Produkten setzt sich nämlich für uns ein, für uns einfache Leute, damit wir wieder sagen dürfen, was wir wollen. Ulf Poschardt kämpft für die Meinungsfreiheit. Sein Ideal: „Jeder kann alles sagen. Nur eine Einschränkung: Antisemitismus geht nicht. Das ist die Lehre aus 1945.“ Aha. Antisemitismus geht also nicht. Alles andere schon. Es sollte ungestraft möglich sein, andere aufgrund ihrer Herkunft zu diskriminieren. Nur eben Juden nicht (wenn wir außer acht lassen, dass zu den Semiten mehr Völker als nur die Juden gehören)? Und warum? Wegen „1945“? Oder damit weiterhin auf Juden mit dem Finger gezeigt werden kann? ‚Guck mal, die sind was Besonderes, die darfst du als einzige nicht diskriminieren.‘ Was gehört noch mal untrennbar zum Antisemitismus dazu? Müsste sich ‚Uns Ulfi‘ nicht selbst anzeigen?

Tipp für heute: Poschis Wunsch folgen: „Bitte fangt wieder das Denken (sic!) an.“

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Süßer die Glocken nie klingen

22. Juni 2025

Die Meisten vergessen ja, dass bald schon wieder Weihnachten ist. Schuld ist das Wetter. Sonne scheint. Es ist warm, sogar heiß, ab und zu. Die Menschen tragen weder Pudelmützen, noch Schals oder Fäustlinge. Da kann man das rechtzeitige Erwerben von Geschenken für die Liebsten schon mal vergessen. Aber ihr habt Glück. Ihr habt ja mich, euren Erinnerer. Also, es sind nur noch 6 Monate und lächerliche 2 Tage (Quersumme 8) bis die Präsente unterm Baum liegen müssen, fertig verpackt. Und jetzt: Obacht! Die Reformbühne Heim & Welt, sie hat ein neues Buch herausgebracht, in welchem die besten Texte der Literaturgeschichte versammelt sind. Diese stammen nämlich zufälligerweise allesamt von Mitgliedern der Reformbühne Heim & Welt. Das Buch, es heißt ‚Schnauze‘ und ist im Satyr-Verlag erschienen. Und, unter uns, dieses Buch gibt es heute Abend in der FIT-Tankstelle im Prenzlauer Berg. Falls ihr also clever seid, kauft ihr gleich drei davon, oder einfach für jeden, den ihr beschenken wollt, eines, dann seid ihr fein raus, aus dem Schneider, und könnt bis zum Fest chillen.

Heute: Berlin, Freie Internationale Tankstelle, 19 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Susanne M. Riedel, Heiko Werning, Andreas ‚Spider‘ Krenzke, Frank Sorge, Gott und mich, sowie den phantastischen Superstargästen Franziska Hauser (ehemalige Scherzartikelverkäuferin) und Lukas Meister (ehemaliger ‚Flowmeister‘ bei der Hiphop-Formation ‚RockRainer‘)

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Hallo

20. Juni 2025

Hier mal was Erfreuliches. Eine Party findet statt. Eine Sause. Eine Fete. „Wo?“ Steht unten. „Muss man was mitbringen?“ ‚Ne Eintrittskarte wäre nich schlecht. Selbstgemachten Kartoffelsalat, Mett-Igel, Grünkernbulettenbällchen oder diese phantastischen Käsewürfel, ‚die sind Bio‘, würde ich dagegen zuhause lassen. „Warum?“ Nur so ’n Gefühl. „Aber das Wetter ist doch schön.“ Eben. „Und wenn die Menschen da doof sind?“ Sind sie nicht.

Heute: Berlin, Ufa-Fabrik, 18:30 Uhr: 30 Jahre Reformbühne Heim & Welt – Jubiläumssause mit Susanne M. Riedel, Heiko Werning, Andreas ‚Spider‘ Krenzke, Frank Sorge, Mandana Katebian, Falko Hennig, Gott und mich, sowie den Superstargästen Kirsten Fuchs, Martin Goldenbaum, Doc Schoko, Jochen Falck, Ella Carina Werner, Horst Evers, Zuckerklub, Tito nur Tito, Fil, Lukas Meister, Paul Bokowski und Sedlmeir (eine Grußbotschaft des Bundespräsidenten wird nicht verlesen)

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„Und jede Heimat ist mir fremd“ (geklaut von ‚Saalschutz‘)

19. Juni 2025

Während autoritäre Herrscher, gewählte und nicht gewählte, die Welt wieder mit Krieg überziehen und im Inneren Bürgerrechte beschneiden, ist aus dem einst bedeutenden links-liberalen Bürgertum kaum mehr etwas dazu zu hören. Ein Teil duckt sich weg, ist eingeschüchtert, ‚man darf ja nicht mehr sagen, dass man nichts mehr sagen darf‘, ein Teil übergelaufen, nun patriotisch, würde (wenn es nicht schon zu alt wäre) für ’s Vaterland (Deutschland, Europa, „die freie Welt“) ins Feld ziehen, ein Teil bekämpft sich unerbittlich gegenseitig, aus identitären Gründen, die mannigfaltigen Buchstabenkombinationen, Ein- und Ausschlusskriterien erspare ich mir. Und icke? Jammere rum. Kann aber immerhin behaupten, wenn alles wieder in Schutt und Asche liegen sollte, dass ich schon damals.., schnarch!

Tipp für heute: Nicht so laut schnarchen (die Nachbarn!).

 

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Nun merkt er es auch endlich

18. Juni 2025

Das Völkerrecht ist nur noch Makulatur. Es gilt das Recht des Stärkeren. Das kann dazu führen, dass schlimme Regime gestürzt werden, nur sollte sich niemand wundern, wenn die Zahl der Kriege und „Präventivschläge“, anders gesagt der Terror weltweit zunimmt. Und nun wieder Musik.

Tipp für heute: Macht kaputt, was euch kaputt macht.

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