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9. Juli 2015
Im Juli und August pausiert ja mein Liedermachermagazin, beziehungsweise werden alte Folgen wiederholt (sogar jede Woche eins). Also habe ich ganz viel Zeit mir Gedanken zu machen, über die kommenden Folgen, die ab September wieder laufen. Mein Letztes hatte ich ja zum ersten Mal unter ein Motto gestellt, nämlich Tiere, Tierlieder, Lieder, die sich Tieren widmen, aus aktuellem Anlass damals, weil ja in Tbilissi nach einem Unwetter (komisches Wort, oder? ein doller Regen mit dollem Sturm ist doch schließlich auch ein Wetter und kein Unwetter, na ja) viele Tiere im Zoo ertrunken sind, oder sich gerade noch retteten und ausbrechen konnten, dann aber von Menschen erschossen wurden, weil sie eine Gefahr darstellten (vielleicht hat es ja sogar ein Tier geschafft in die dauerhafte Freiheit, ein Pandabär, oder ein Flusspferd, oder ein Spatz). Jedenfalls fand ich das irgendwie gut, also nicht die Starkregenfolgen sondern die Sonderausgabe und nun denke ich über ein neues Thema nach. Wie würdet ihr eine Sonderausgabe über Hitler finden? Lieder, die sich mit der bekanntesten deutschen (ich weiß, ich weiß, er war Österreicher) Persönlichkeit auseinandersetzen? Ist die Zeit dafür schon reif?
Tipp für heute: Hier eine ultimative Tanznummer (vielen Dank an Kathrin!), die auf jeden Fall mit rein müsste.
Ahne |
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8. Juli 2015
„Extremismus stößt die gemäßigte, nicht allzu nervenstarke Mehrheit in Deutschland traditionell ab.“ der „wertkonservative“ (Zitat: Berliner Zeitung) Jaques Schuster (laut Homepage seines Arbeitgebers studierte er Geschichte!!!) in der „ultrakonservativen“ (Zitat: icke) Tageszeitung ‚Die Welt‘ zur Entwicklung innerhalb der AfD
Tipp für heute: Im Geschichtsstudium besser aufpassen.
Ahne |
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7. Juli 2015
Heute in der Straßenbahn zum ersten Mal seit langer Zeit eine Fahrscheinkontrolle erlebt, bei der die Kontrolleure scheinbar niemanden erwischen wollten. Lustlos schlenderte der Eine durch den vorderen Teil des öffentlichen Verkehrsmittels, während der Andere sich sogar hinsetzte. So kamen sie erst gar nicht in den hinteren Teil, wo meine Person nicht nur der Hitze wegen schwitzte. Ich hatte nämlich vollkommen vergessen einen Fahrschein zu lösen und weiß auch nicht, ob ich den Mut und die Energie dazu aufgebracht hätte in Steinscher Manier die Büttel davon zu überzeugen, dass ich Buddhist und sie nur eine Illusion seien. „Setzen sie sich doch, wir können über alles reden“ wären Michael Steins Worte gewesen und häufig genug ließen die Kontrolleure dann einfach genervt von ihm ab. Es ist schon sehr schade, dass er nicht mehr unter uns Lebenden ist.
Tipp für heute: „Hier braucht ihr nicht mehr kontrollieren, das hab ich schon erledigt“, ist ebenfalls eine Variante die zum Einsatz kommen könnte.
Ahne |
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6. Juli 2015
1. Es könnte sein, dass alles so weiter geht wie bisher.
2. Ein Rekordsommer?
3. Facebook ist ‚OUT‘.
4. Joseph Blatter wird zum Nachdenken gebracht.
5. Wo sind meine Socken?
6. Die Jugend hat keine Lust mehr auf Komasaufen.
7. Und auf Sex.
8. Die Jugend findet wieder Gefallen an ‚alten‘ Werten (Fleiß, Ordnung, Komasaufen, Sex).
9. Rücktritt der Regierungen Merkel, Putin, Obama, Assad.
10. Es werden noch mehr Unisex-Toiletten in Friedrichshain-Kreuzberg aufgestellt.
Tipp für heute: Griechenland mit Bargeld aushelfen (zur Not auch gefälscht).
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4. Juli 2015
‚Man ist immer nur so heiß, wie es sich fühlt.‘
Tipp für heute: Auf gar keinen Fall einen Kindergeburtstag ausrichten, mit acht tobenden Girls, die einem bei der Hitze den letzten Nerv rauben.
Und morgen, Sonntag, 05.07.
Berlin, Panorama-Lounge im Haus Berlin, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Uli Hannemann, Jakob Hein, Heiko Werning, Falko Hennig und mich, sowie dem furiosen Debüt unseres bisherigen Einlassers Jordan Atanassow (er hat übrigens Geburtstag, wird 18 Jahre!) mit seiner Band Flint und dem alle Preise der Welt verdienenden Berliner Autor Stephan Sarek als Gästen
Ahne |
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2. Juli 2015
Da es in Berlin ja verhältnismäßig kühl ist (31°C) habe ich mich kurzerhand entschlossen heute in den Süden zu fliegen, nein, nicht nach Griechenland, da darf man ja nur 60 € am Tag abheben (Frechheit!), sondern nach Basel, in die Schweiz (37°C). Da kann man jetzt, laut Aussage von ATAK, auch im Rhein baden. Angeblich hat eine Chemiefirma (BASF?) nicht nur LSD entwickelt sondern auch so ein Mittel, welches die verschmutzten Flüsse wieder sauber macht (oder jedenfalls sauber erscheinen lässt). Ich werde es ausprobieren. Habe die Badehose eingepackt. Und falls jemand weiß wo man bei einer Solidaritätsveranstaltung für Griechenland mitmachen kann, bitte bei mir melden.
Heute: Basel/Sui, Cartoonmuseum Basel, 18:30 Uhr: Das Wunder von Berlin – Ausstellungseröffnung von ATAK (mit einer kleinen Lesung, Singung und Trinkung von mich vorneweg)
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30. Juni 2015
Meine allerherzlichsten Glückwünsche nachträglich zum Siebzigsten sende ich ihnen. Vielleicht erinnern sie sich noch. Ich war nie Mitglied bei ihnen, weil ich auch nie in der NSDAP war und nie in der SED, daraus habe ich eine schöne persönliche Tradition gemacht, aller guten Dinge sind bekanntlich drei. Aber ich war immer auf ihrer Seite, also fast immer. Ich fand das eigentlich nie so gut, wenn sich alle immer lustig machten, über den Kohl, der war doch schließlich auch nur ein Mensch und jetzt sie, Frau Merkel, ja. Ich sag einfach mal: ja. Was soll man auch sonst sagen? Feiern sie schön. Und schmeißen sie ruhig die Griechen raus und die Anderen am besten auch gleich. Wir können schließlich nicht jeden mitfinanzieren. Europa nämlich könnte sehr schön sein, die Europäische Idee, wenn sie lediglich aus Deutschland bestünde. Und drum herum vielleicht eine Mauer. Oder?
Tipp für heute: Griechisch lernen.
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28. Juni 2015
Vielleicht sollte ich mich lieber Ahne Universal nennen? Oder heißt es Ahne Universell? Ach, ich lass es lieber.
Heute: Berlin, Panorama-Lounge im Haus Berlin, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt (letzter Teil der Festwochen zu Ehren des 20-jährigen Bestehens!) mit Jakob Hein, Jürgen Witte, Falko Hennig, Heiko Werning und mich, den ehemaligen Mitgliedern Bov Bjerg und Hans Duschke sowie den in voller Besetzung antretenden Vollblutmusikern von der Bolschewistischen Kurkapelle Schwarz-Rot und Kuchen, selbstgebackenen, von Heikos Kindern!
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27. Juni 2015
Mein persönliches Highlight der gestrigen Plattenveröffentlichungssause von TSG (Trink- und Singgemeinschaft) war ja der Song ‚Jungs wie wir‘, vor allem weil links von der Bühne, an einem Treppengeländer etwa 5 Mädchen im Alter von 8 bis 14 Jahren (Schätzwert) inbrünstig den Refrain mitsangen. Genderstudies, ole, ole! Mal sehen ob heute die Bühnen auf der Bergmann- und Nostitzstraße fortgeweht werden.
Heute: Berlin, Nostitzstraße (Theaterbühne), 17:30-18 Uhr: Bergmannstraßenfest (mit kleinem Lese-, Singe- und Trinkeprogramm von mich)
P.S.: Hihi, sehe gerade, dass ich im offiziellen Programm des Bergmannstraßenfestes als Ahne International angekündigt bin. So heißt zwar nur meine Webseite, aber egal. Eigentlich gar kein schlechter Name. Habe ich nicht mal diesen Grand Prix de la Chanson Eurovision gewonnen?
Ahne |
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26. Juni 2015
Es ist sicherlich verdammt schwer in dieser schlimmen, schlimmen Welt positive Nachrichten zu vermelden. Um so merkwürdiger finde ich es, wenn solche dann, mittels Taschenspielertricks, auch noch zu Negativen umgedeutet werden. Heute in der Berliner Zeitung: „Schulen: Kaum weniger Gewalt“. Man hätte ja durchaus auch: „Schulen: Etwas weniger Gewalt“ titeln können. Aber nun, bin ja kein Journalist.
Als Zugabe für all diejenigen, die, so wie ich, immer sämtliche wichtigen Fernsehsendungen verpassen, mein Auftritt bei der bunten Sause vom ‚Vereinsheim Schwabing‘ auf der ARD.
Heute: Bernau, Klub am Steintor, 20 Uhr: Schallplattenveröffentlichungsparty von TSG mit der TSG (Trink- und Singgemeinschaft) und mich (im Vorprogramm)
Ahne |
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