Heilwasser lassen
1. August 2008
Keine Chance heute beim HNO-Arzt. Sie nehmen nur noch Kunden, die eine diamantene Versicherungskarte ihr eigen nennen. Werde deswegen nun zu alternativen Heilmethoden wechseln müssen und da trifft es sich gut, dass Herr Gläser gestern Gast in unserem Hause war und mir ein Büchlein vorbeibrachte mit dem schönen Namen „Urin, Wasser des Lebens“. Geschrieben hat es einer der beiden ersten Menschen, die auf dem Mond gewesen waren, nämlich John W. Armstrong. Und da hab ich vorhin beim Mittagessen schon mal ein wenig drin herumgeblättert, in dieser Fäkalbibel und es ist schon erstaunlich, aber man kann wirklich jedes Zipperlein, jede Krankheit, ich betone JEDE, mit seinem eigenen Urin heilen. Nicht nur meinen Druck auf dem Ohr, nein auch…, alles, einfach alles. Ich werde euch in den nächsten Tagen ausführlich von meiner wundersamen Heilung berichten, selbstverständlich. Für`s erste suche ich aber eine Pipette, mit der ich mir meine Pisse ins Ohr spritzen kann. Wer also so ein Gerät besitzt und heute Lust hat zu Rosis Slam zu kommen, nach Berlin-Ostkreuz, wo ich ein kleines Gastspiel abliefern werde, bitte dran denken.
3 Kommentare zu “Heilwasser lassen”
01
… ne Pipette kauf dir mal lieber, Schmutzfreund … jedenfalls war Urin auch der Treibstoff zum Ausflug zum Mond … und eben sagte Tarzan auf Funkwelle FM, dass in dem gefrorenen Mars-Wasser so ´ne Urin-Spuren gefunden worden wären …
02
Heute hat Tarzan auf dem selben Sender verkündet, dass Millionen von gefräßigen Riesenameisen aus einem Labor in Tegel ausgebüchst sind und schon die halbe Stadt vertilgt haben.
03
Da hat Tarzan geschwindelt, denn das war in Adlershof – soviel dazu nach meinem Schusterjungen-Besuch …
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