Urintherapie
2. August 2008
Nach dem Hinweis von Herrn Gläser, ich solle doch bitteschön meine eigene Pipette benutzen und auch weil gestern niemand mir ein solches Gerät in das Rosis vorbeibrachte, bin ich dazu übergegangen, die Alternativheilmethode auch alternativ zu beginnen. Ich spritze also nicht mit der Pipette sondern trinke aus einem Halbliterglas meinen Morgenurin. Es schmeckte dann heute früh, wie ich es erwartet hatte. Eher mäßig. Etwas nach Bahnhofsbratwurst, nach versalzener Bahnhofsbratwurst und ganz viel nach Pisse. Na, Hauptsache es hilft. Und, sagen wir mal so, also schlimmer ist der Ohrendruck auf gar keinen Fall geworden. Ganz im Gegenteil, es gab sogar eine kurze Periode, da habe ich ihn gar nicht mehr gespürt, nämlich, das war zu der Zeit, als ich diesen Asthmaanfall kriegte, an der Tankstelle, ich bin scheinbar allergisch gegen Benzin, da war der Druck auf den Ohren plötzlich kein Problem mehr. Zu Hause habe ich dem Buch von John W. Armstrong dann entnommen, dass auch Asthma durch Eigenurintherapie weggehen kann, das sei zumindest schon vorgekommen und siehe da…, gut, ich hatte auch noch ein Spray da, doppelt hält eben besser. Na ja. Morgen früh auf jeden Fall muss ich fit sein. 11 Uhr startet Radio Voodoo mit den Nachrichten auf Funkwelle FM und ich bin da der Nachrichtensprecher.
2 Kommentare zu “Urintherapie”
01
Ich les hier nicht mehr weiter. Man schwankt doch zu sehr zwischen Mitleid und Ekel. (Ob Eigenurin auch gegen einen halb abgerissenen kleinen Zeh hilft?)
02
Beim Kapitel halbabgerissene kleine Zehen bin ich noch nicht. Werde es aber, sobald ich angelangt bin, hier mitteilen. Ich neige, so viel kann man vielleicht schon sagen, aber zu der Annahme, dass halbabgerissene kleine Zehen durch Eigenurintherapie in Nullkommanichts wieder zusammenwachsen.
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