Endlich macht mal jemand was
13. August 2012
Vorbildlich hat sich das Tiefbauamt Berlin-Friedrichshain verhalten und die Höchstgeschwindigkeit in der Hildegard-Jadamowitz-Straße auf 5 km/h beschränkt. Ein Beispiel was Schule machen sollte. 5 km/h ist nämlich meiner Meinung nach genau die richtige Geschwindigkeit für Autos innerhalb von Städten. Etwas langsamer als Fußgänger sollten Personenkraftwagen fahren, lediglich dazu bestimmt, des Laufens nicht mächtige Menschen oder Tiere zu befördern. Was für ein Gewinn wäre das für die Stadt, für uns alle! Dann müsste endlich der Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs in Angriff genommen werden, denn schwachsinnige Funktionäre könnten sich nicht mehr damit herausreden, dass dieser ja wenig ausgelastet sei, weswegen man ihn noch teurer machen und noch mehr ausdünnen müsse, damit er anschließend noch weniger genutzt und man ihn deswegen…, ach, ich wollte mich ja gar nicht ärgern, danke, Tiefbauamt Berlin-Friedrichshain.
Tipp für heute: Den Kinobetreibern vorschlagen die Preise zu erhöhen und weniger Filme zu zeigen, damit wieder mehr Menschen ins Kino gehen.
2 Kommentare zu “Endlich macht mal jemand was”
01
Jammern auf hohem Niveau. Klar gehr alles besser. Ich war von Barcelonas U-Bahn begeistert: sauber, klimatisiert, kurze Taktzeiten, sehr preiswert (Reihenfolge beliebig).
Aber Du Weitgereister wirst wohl auch etliche Städte kennen, deren Insassen vor Begeisterung sich ein zweites Rektum freuen würden, wäre deren kaum noch den Namen wert seiender „Nahverkehr“ auf ähnlichem Niveau.
02
Da hast du recht. Jedoch ist es ja wohl nicht unbedingt ratsam sich die noch schlechteren Beispiele zum Vorbild zu wählen. Die Entwicklung geht jedenfalls eindeutig in die negative Richtung. Teurer und weniger und das obwohl eigentlich jeder die Dringlichkeit eines Ausbaus begreifen müsste, Angesichts ökologischer Probleme aber auch infrastruktureller Notwendigkeiten in den Städten.
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