Vielleicht ja ebenfalls eine Kopfgeldjägerin?
24. Februar 2013
Gestern habe ich mir den US-amerikanischen Film Django-Unchained im Kino angeguckt und muss sagen, doch wirklich beeindruckend, eine schöne Trash-Comic-Superhelden-Geschichte vor einem erschreckenden geschichtlichen Hintergrund. Am bizarrsten war für mich aber ein nicht gerade geringer Teil der Zuschauer, welcher, Chipstüte in der linken Hand, Cola in der rechten, sich darüber echauffierte, dass die Gewaltszenen gar nicht realistisch seien. Die Frau neben mir zum Beispiel: „Wenn der mit der Schrotflinte aus der Entfernung.., das streut doch viel mehr.“ oder „Ja, so viel Blut, das ist aber jetzt echt übertrieben, so viel Blut spritzt da nie und nimmer raus.“ oder „Wenn die von vorne getroffen wird, dann fliegt die doch nich gleich drei Meter zurück.“ Keine Ahnung, ob die Frau praktische Erfahrung gesammelt hat, ich für meinen Teil bin froh, dass mir solches bisher fremd geblieben ist.
Heute: Berlin, Kaffee Burger, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jakob Hein, Heiko Werning, Falko Hennig und mich sowie den abgöttisch veehrten Superhelden Sven van Thom und Hans Duschke
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