Wildes Leben

1. Februar 2009

Nun war ich gestern schon extra nich mit nach Wegeleben zu Goyko Schmidt gefahren, weil meine Freundin in ihren Geburtstag reinfeiern wollte und was offeriert sie mir da plötzlich am Abend: „Wir könnten doch mal in ein Konzert gehen heute, vielleicht.“ Ich guckte auf die Uhr (ich trage zwar keine Armbanduhr, aber im Fernsehen, auf Phoenix läuft immer eine Uhrzeit mit und bei uns läuft rund um die Uhr der Fernseher, immer nur Phoenix) aber der Zug nach Wegeleben war gerade weg. Tuut! Tuff, tuff, tuff. Berlin-Wegeleben ist ja die einzige Strecke in Osteuropa die noch mit Dampf betrieben wird. „Schade“ sagte ich zu meiner Freundin „der Zug ist abgefahren“. „Ach das macht doch gar nichts“ antwortete sie mir „dann gehen wir eben zu Peter Maffay„. Doch Peter Maffay sein Konzert in der Spee-Arena Schöneiche war leider schon vollkommen ausverkauft, weshalb uns nichts Walter Ullbricht blieb als bei Rummelsnuff im White Trash vorbeizuschauen, wo wir dann aber auch nicht hingegangen sind, weil wir im Freudenhaus an Oz seinen Lippen hängenblieben, der uns berichtete, dass seine Oma schon einen echten Menschen erschossen hätte. Als ich schließlich gegen halb drei früh mal rausschaute, lag überraschenderweise Schnee und vor dem White Trash standen blaulichtbewährte Fahrzeuge von Polizei und Feuerwehr. Danke Oz.

Heute: Berlin, Kaffee Burger, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Uli Hannemann, Heiko Werning, Jürgen Witte, dem Österreicher Martin Fritz, Bohni und den beiden blinden Sängerinnen Mary & Nandy

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4 Kommentare zu “Wildes Leben”

  1. 01

    Ja, ja. Dis wilde Leben.
    Aber die andauernde Komik zweier völlig im Spiel versunkener Interpretatoren russischer Volkslieder, gleichzeitig aber einer davon ein mehr meistunbegabter Gitarrenspieler, rettet dann manchmal glücklicherweise einfach den gesamten Abend. Ebenwie gestern.
    Sollte man ja erst einmal selber können, ja, ja, aber trotzdem … .

    p.friede am 1. Februar 2009 um 18:55
  2. 02

    Alles Gute!

    generator am 5. Februar 2009 um 16:39
  3. 03

    Von mir ebenfalls. Möge der Flug der Meisen dir günstig sein.

    uli am 5. Februar 2009 um 19:51
  4. 04

    Meisen sahen wir während des Fluges nicht. Was sicher für uns günstig war. War aber auch schon dunkel. Danke für die Wünsche.

    Ahne am 6. Februar 2009 um 13:55

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