Sätze seltsamer Schönheit (2)

11. Februar 2009

„Die Hände sind an demjenigen Ort befestigt wo sie ihre Geschäfte auf das geschickteste, beste und leichteste verrichten können, denn hätten sie ihre Stellung hinten erhalten, so könnten ihnen, bei der übrigen jetzigen Beschaffenheit des Leibes, die Augen nicht zustatten kommen, befände sich aber die eine Hand hinten und die andere vorn, so könnten sie einander nicht Hülfe leisten.“

Theodor Fontane zitiert diesen Satz, in den ‚Wanderungen durch die Mark Brandenburg‘, aus dem ‚Erbauungsbuch für studierende Jünglinge‘ eines gewissen Herrn Thormeyer.

Heute: Berlin, Icon, 21 Uhr: Die Surfpoeten mit Konrad Endler, Tube, Lt. Surf, Robert Weber, Spider und mich

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4 Kommentare zu “Sätze seltsamer Schönheit (2)”

  1. 01

    Als ob man sich nicht an den Hinterkopf fassen könnte.

    Und warum sich die Hände schlechter Hilfe leisten können, wenn sie vorn und hinten anstatt links und rechts angewachsen wären, ist mir auch nicht klar. Aber was vielleicht interessant ist, hätten wir dann Worte für links und rechts, wenn die Hände vorn und hinten wären?

    Uwe am 12. Februar 2009 um 09:47
  2. 02

    Vielleicht würde links vorn und rechts hinten sein oder umgekehrt.

    Ahne am 12. Februar 2009 um 18:55
  3. 03

    An Uwe.
    Er, der Herr Thormeyer, meinte doch vielleicht auch eher nur, daß die Natur so an sich schon seinen Sinn hat. Hat sich eben schon Kluges ausgedacht; beispielsweise dis von ihm Versinnbildlichte mit der Anatomie. Augen und Hände agieren in der Konstellation einfach mal am günstigsten als andersrum beschrieben.

    p.friede am 13. Februar 2009 um 00:45
  4. 04

    Und jeder für sich versucht es eben irgendwie zu begreifen.

    p.friede am 13. Februar 2009 um 01:16

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