Objektiv betrachtet

11. Februar 2014

Das jüngste Votum der Schweizer zur Einwanderungspolitik bestätigt einmal mehr meine These, dass die Menschen immer blöder werden. Also zumindest die Europäer. Eine These, welche ich, sagen wir mal, vorgestern aufstellte, nein sagen wir besser vorvorgestern oder noch etwas davor, ungefähr. Jedenfalls ticken die doch alle nicht mehr ganz richtig, die Deutschen mit ihrer Abschaffung des Asylrechtes, die Dänen, mit ihrer ausländerfeindlichen Einwanderungspolitik, die tumben Niederländer, Polen, Belgier und Franzosen, ganz zu schweigen von den vollkommen schwachsinnigen Italienern, Ukrainern, Russen und Österreichern. Die Ungarn müssen wir gar nicht erst erwähnen, das verbietet sich von selbst, wenn man einen Rest Ehrgefühl in sich spürt. Habe ich noch jemanden vergessen? Ach so, die Tschechen natürlich, die am besten wieder alle Zigeuner ins Lager stecken wollen, die Rumänen, die von einem Großrumänien träumen, die senilen Briten, die faschistischen Kroaten. So. Musste mal raus. Ist auch nicht so gemeint. Wir haben uns doch lieb. Selbstverständlich. Also nicht alle haben sich lieb. Immer weniger haben sich lieb. Weil, wenn man sich lieb hat, gehört man ja zur Verschwörung der Gutmenschen, die sämtliche Heimatländer in den Ruin treiben wollen. Nein, am besten wieder ein richtig schöner, richtig großer Krieg, der alles reinigt, danach kann man sich ja wieder schämen, vielleicht, für ein paar Jahrzehnte, bis alles wieder von vorne los geht.

Tipp für heute: Sich fragen warum die Schweden, Iren und Griechen nicht genannt worden sind. Und die Liechtensteiner? Was ist mit den Liechtensteinern?

Allgemein | Kommentare

2 Kommentare zu “Objektiv betrachtet”

  1. 01

    Jetzt geht er auch noch auf die Skifahrer los.

    Floda Nashir am 12. Februar 2014 um 07:58
  2. 02

    Die Schweden bleiben zu Hause, den ist´s zu kalt. Ausserdem essen wir mehr Fisch, und Fisch macht klug.

    Edward am 14. Februar 2014 um 07:59

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