Tränen

13. Februar 2014

Heute morgen habe ich in unserer Hauseinfahrt eine halbvolle Papppackung (schönes Wort, oder?) Schokoladenmilch gefunden, vielleicht war sie auch mal ganz voll gewesen, also war sie natürlich, als sie noch geschlossen gewesen ist, obwohl ganz voll sicher nicht, ein wenig Luft ist ja immer drin, jedenfalls war sie nicht leer getrunken und etwas der köstlichen, ich weiß es nicht, weil ich nicht gekostet habe, vermute es aber einfach mal, Flüssigkeit schon auf den Gehsteig gelaufen, was ich schade fand, denn der Besitzer könnte ja nochmal zurückkommen und täte sich dann garantiert ärgern. Ich sie also wieder aufgerichtet und jetzt steht sie da, an der rechten Seite der Hauseinfahrt. Falls du also Besitzer jener Schokomilch sein solltest und es dir leid tut, die arme Milch mehrere Stunden alleine gelassen zu haben, keine Scheu, sie hat dir bereits verziehen. Melde dich einfach, von mir aus anonym und ich setze mich hernach mit dir in Verbindung, persönlich, und verrate zu welcher Adresse du dich begeben musst. Obwohl, das weißt du ja sicher, oder warst du besoffen?

Heute: Berlin-Wedding, Max & Marek, 20 Uhr: Fußball & Kultur, Konrad Endler und icke lesen und singen und trinken

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5 Kommentare zu “Tränen”

  1. 01

    Lass die mal da bitte stehen! Das ist meine. Hole ich mir heute oder morgen ab.
    Danke!

    Jakob am 13. Februar 2014 um 17:45
  2. 02

    Ich habe sie da wirklich stehen lassen, das musst du mir echt glauben, aber leider, ich hab da absolut keine Schuld, wirklich, aber leider hat sie wohl irgend jemand anders von dort fortgestohlen, von dem Platz, aber wir haben natürlich eine Kamera installiert, also wenn du willst, dann könnten wir da Nachforschungen anstellen, willst du?

    Ahne am 14. Februar 2014 um 01:31
  3. 03

    Zu besoffen von Schokomilch? Was für irre Getränke habt Ihr denn jetzt in Eurer Gentriszenecity?

    Will kosten, Matthias aus Köpenick.

    Matthias am 14. Februar 2014 um 03:56
  4. 04

    Eine kleine Lache liegt noch rum und verdunstet lediglich im Schneckentempo.

    Ahne am 14. Februar 2014 um 19:50
  5. 05

    Toll, vielen Dank, Du Arsch. Ich hatte Gerhard Henschel extra eingeladen, „Schokomilch“, hatte ich gesagt, „wir können dann noch gepflegt eine Schokomilch zischen gehen“. Und dann „war das plötzlich weg“ oder „fortgestohlen“ oder was dergleichen Ausreden noch mehr waren.
    Ich finde es nicht mal so schlimm, dass Du meine angebrochene Schokomilch austrinkst (auch wenn ich die mit einem sehr guten Schriftsteller trinken wollte und nicht an einen – aber lassen wir das), aber dass Du dann nicht mal dazu stehst und lügst – das ist wirklich oberübel. Ganz mies.

    Jakob am 15. Februar 2014 um 16:50

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