Nicht knorke genug

23. Februar 2014

Man lernt immer wieder dazu. Gestern im ‚Schusterjungen‘ noch schön ’ne Blutwurst verputzt und dann kommt doch diese Kellnerin mit dem Bier und fragt ob wir mal die Bierkekse hinlegen könnten. Und ich frage: „Bierkekse?“ und sie sagt: „Na, die Bierkekse da.“ Und so erfahre ich, dass man in dem Berlin in welchem ich geboren wurde zu Bierdeckeln normalerweise Bierkekse sagt. Aber gut, in Kneipen halte ich mich normalerweise ja auch nicht auf, höchstens zu besonderen Anlässen, Jugendweihe, Weihnachten, Wochenende oder wenn mir mal so ist, deswegen kann man über diese Wissenslücke sicherlich gnädig drüber hinwegsehen. Wer übrigens noch einen guten Jungsnamen weiß, her damit, die Kellnerin ist nämlich im sechsten Monat schwanger und hat sich noch nicht entschieden und meinen Vorschlag: Bodo fand sie irgendwie nicht knorke genug. Na ja.

Heute: Berlin, Kaffee Burger, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jürgen Witte, Heiko Werning, Jakob Hein, Uli Hannemann, Falko Hennig und mich sowie den quasi überirdischen Stargästen Sedlmeier (tatsächlich der Sedlmeier!) & Lisecki (tatsächlich der Lisecki!) und Johannes Krätschell (himself!)

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6 Kommentare zu “Nicht knorke genug”

  1. 01

    Hans.

    Floda Nashir am 24. Februar 2014 um 08:40
  2. 02

    Ich denke zwecks Namen sollte die juengsten unter uns befragen, z.B. im Kindergarten, immerhin sind die die Generation die entscheiden ob das Kind spaeter mal gehaenselt wird oder nicht.

    vlaus am 24. Februar 2014 um 10:57
  3. 03

    Eine Moderatorin von radioeins schlug angesichts des prächtigen Wetters heute auf die Welt kommende Jungen Friedhelm nach dem derzeitigen Wetterhoch zu benamen. Hat was. Hülft der kessen Kellnerin aber wenig, da sie wohl noch nicht kreißt. Fülleicht sollte sie den den Hosenmatz nach dem dann herrschenden Druckgebiet nennen. Hhm.

    Olaf am 24. Februar 2014 um 13:42
  4. 04

    Werde meine Tochter mal befragen, ob man zum Beispiel für den Namen Hans heutzutage gehänselt werden würde. Beim Namen Hänsel muss man das wohl nicht fragen. Vielleicht wird man heutzutage aber auch eher gekevint?

    Ahne am 24. Februar 2014 um 14:07
  5. Holger am 24. Februar 2014 um 17:39
  6. 06

    Dethlev.

    Als Bestrafung dafür, dass „zum Schusterjungen“ noch existiert. Schmecken tuts da seit langem nicht. Und beim letzten 3 mal (allesamt „neue Bewirtschaftung“) wurde dreist versucht, uns zu bescheißen. So lang waren wir nicht drin, dass zwei Menschen so viel gesoffen hätten können

    dagmar am 28. Februar 2014 um 17:07

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