Weißrussisch ist eine eigene Sprache
14. Oktober 2014
Heute in der Schwedter Straße einen Hirsch gesehen. Vielleicht war es auch ein Reh oder ein Hund, jedenfalls versuchte ich einen Brunftschrei eines Hirsches zu adaptieren, denn das macht man so im Herbst, wenn die Brunft beginnt bei den Hirschen, damit vielleicht ein männlicher Hirsch sich einem nähert und man ihm seine Jägermütze auf ’s Geweih werfen kann, wie auf einen Garderobenständer und dann erntet man Applaus, der Umstehenden. Geht natürlich nur wenn der Wind günstig stehen sollte und der Hirsch nicht merkt, dass man ihn veräppelt, was ich aber eigentlich erzählen wollte ist, dass ich mächtig aufgeregt war, gestern, da ich zum ersten Mal aus einem Buch eines weißrussischen, er bevorzugt belorussischen, Schriftstellers vorlesen durfte, in Anwesenheit dessen und ich doch weder russisch noch weißrussisch, er bevorzugt belorussisch, noch englisch beherrsche, er darüberhinaus des Deutschen nicht mächtig war und ich dachte: ‚Ui, ui, ui, wie werden wir uns wohl verständigen?‘. Ging aber. Er ist sehr nett und das Buch sehr gut und vielleicht traue ich mich heute sogar ihn zu fragen, ob er mir in mein Romanexemplar seines Buches eine Widmung schreibt.
Heute: Berlin, Club der Polnischen Versager, 20 Uhr: Viktor Martinowitsch, Paranoia (Roman), ich lese ein paar Kapitel aus diesem Buch und Viktor sagt dazu was auf Englisch und spricht mit Ingo und beantwortet Fragen
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