Buchmessetagebuch I
18. März 2016
Mit dem Zug nach Leipzig. Rehe, Enten, eine Windmühle. Keiner will von unserem Knäckebrot mit Frischkäse oder der Keksschokolade was abhaben. Stattdessen werden uns Leberwurststullen angeboten, von zwei älteren Damen. Die nehmen wir jetzt aber auch nicht, ätsch! Im ‚Horns Erben‘ dann Rühreischrippen mit Schnittlauch und Käse und Bier. Clemens Meyer kommt nicht. Danach in der Moritzbastei wieder Bier. Die Essensmarke für ein warmes Essen nehme ich nicht wahr, will sie verschenken, aber keiner greift zu. Garderobenmarke brauche ich auch nicht. Werden anschließend zu einer Party eingeladen, vom Tropenverlag. Wir verstehen aber Drogenmarkt. Bov Bjerg trägt einen Janker. Hat er für 15 Euro erworben. Zu Fuß zurück nach Connewitz. Direkt neben dem Flowerpower befindet sich das Messerbesser (Name: Gedächtnisprotokoll), da müssen wir unbedingt rein! Völlig verrauchte Hütte, großes Bier 2 €, neben uns ein alter Mann, der aussieht wie ‚Säge‘, aus dieser Olli-Dittrich-Fernsehserie. Er schläft irgendwann ein. Wir dagegen werden zum Tanzen aufgefordert, nach Eurodancemucke. Um 4 Uhr hat noch ein Döner geöffnet. Esse etwas mit Weißkohl, mit viel Weißkohl! Macht Mundgeruch.
Heute: Leipzig-Plagwitz, Buchhandlung Drift, 20 Uhr: Elke Wittich & Ahne lesen, singen und trinken
3 Kommentare zu “Buchmessetagebuch I”
01
Mannmannmann! Das hört sich ja richtig gut an!
02
du meinst Schildkröte (der steht an der Säge)
03
Richtig! Ach, ich nenn ihn aba doch lieber Säge.
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