Wir haben immer noch Zeit
25. April 2010
Der 2. Mai rückt näher. Der VI. Internationale Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen fällt in diesem Jahr auf einen Sonntag. 13 Uhr treffen wir uns wie jedes Jahr am Senefelder Platz, von wo aus wir die Schwedter Straße, dann die Kastanienallee, dann die Schönhauser Allee bis zu den Schön-Schöner-Schönhauser Allee-Arcaden hochlaufen. Vor dem Konsumtempel wird es dann eine Zwischenkundgebung mit dem Gebet gegen den Zwang zur Lohnarbeit, unseres im Nirwana weiterkämpfenden Bundesgenossen Michael Stein, geben und anschließend laufen wir an Konnopke vorbei zurück zum Senefelder Platz. Für stimmungsvolle Musik aus dem Discorollauto sorgt Schallplattenalleinunterhalter Ostberlin36 der in seinem Elektrotagebuch schon mal einen kleinen Ausriss der diesjährigen Smashhits zum Besten gibt. Man kann da übrigens auch noch eigene Vorschläge einreichen. Nach unserer machtvollen Demonstration lädt traditionell die Schankwirtschaft Baiz zum Würstchengrillen und Biertrinken oder Limonade, je nachdem. Denkt euch auf alle Fälle schon mal neue Parolen aus und bringt eure Roboter mit.
Heute: Berlin, Kaffee Burger, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Heiko Werning, Jürgen Witte, Uli Hannemann, Falko Hennig, Jakob Hein, mich sowie dem Gast Danny Dziuk (Ralf Sotschek kommt wegen des globalen Flugchaosses zu einem späteren Termin).
3 Kommentare zu “Wir haben immer noch Zeit”
01
Der Tag der Arbeitslosen auf einen Sonntag, und icke muss arbeiten!
02
@ Dan Richter: Bleibt nur eins, krankschreiben lassen.
03
Schön,dies Jahr keine Jugendweihe zu bewältigen!
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