Mein amerikanisches Tagebuch (52)

25. April 2019

Was man, ergänzend zu meinem gestrigen Eintrag, allerdings hinzufügen muss, die US-amerikanischen Autofahrerinnen sind wesentlich rücksichtsvoller als die deutschen Autofahrerinnen. Ja, ich möchte sagen, sie sind im Vergleich zu allem was ich bisher erlebt habe, die rücksichtsvollsten Autofahrerinnen weltweit. Steht man als Fußgängerin an einer Kreuzung ohne Ampelschaltung, hält die Autofahrerin eigentlich immer an und winkt einen hinüber. Auch Motorisierten gegenüber gilt nicht das Prinzip, die Schnellere oder Stärkere setzt sich durch, sondern es wird gewartet und miteinander kommuniziert. Liegt es daran, dass nicht ganz so viele starre Regeln existieren? Man kann von links wie von rechts überholen, an nicht beampelten Kreuzungen müssen alle Fahrzeuge stoppen und sich am Verkehr orientieren. Mehr kann ich leider nicht beurteilen, da ich wie bereits erwähnt, lediglich als Beifahrer und auch dies eher selten in einem Automobil mich befinde. Insgesamt aber machen Menschen hinter dem Steuer einen deutlich entspannteren Eindruck als in Deutschland.

Tipp für heute: Ankommen tut man immer, irgendwo.

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