Mein amerikanisches Tagebuch (57)

30. April 2019

Gestern war ein Handwerker bei mir von der freundlichen Vokuhila-Fraktion, der den tropfenden Abfluss in der Küche reparierte und gleich noch die defekte Stöpselanlage im Bad mit dazu. Er erzählte tolle Sachen, die ich nicht verstand. Als er ging ließ er sein Portemonnaie bei mir liegen, mit sehr viel Geld drin. Leider kam er dann noch mal wieder.

Das Haus in dem ich seit fast zwei Monaten wohnen darf ist übrigens nach Max Kade benannt. Peinlich, dass ich bis heute noch gar nicht wusste, wer dieser Mann überhaupt war. Jetzt aber habe ich nachgeguckt, im Internetz. Ein deutsch-amerikanischer Pharmaunternehmer also, der 1904 in die USA auswanderte und sein Geld mit Hustensaft machte. Da er keine Kinder hatte, sammelte er Kunst und stiftete und verschenkte anschließend einen Haufen davon. Er machte sich für die deutsch-amerikanische Freundschaft stark (DAF?), wofür er unter anderem von seiner Heimatstadt Schwäbisch-Hall (1935!) zum Ehrenbürger gemacht wurde. So so.

Tipp für heute: Der 2. Mai ist nicht mehr fern (in Berlin, Treffpunkt 12:30 Uhr, Senefelderplatz, in Carlisle…, mal sehen).

Allgemein | Kommentare

Kommentar schreiben

  •  
  •  
  •  

Verfolge neue Kommentare zu diesem Beitrag mit diesem Kommentar-Feed.

Kategorien