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Heißblütig

9. Dezember 2017

Es sind Schneeflocken zu Boden gestürzt. Ich habe natürlich sofort meinen Schlitten aus der Garage gedormst, also gezogen, ich sag öfter mal zu gezogen gedormst. Aber dann, dann habe ich gemerkt, nanu? Der Schnee, der bleibt ja gar nicht liegen auf dem Fußboden? Nanu? Da stand ich dann mit meinem Schlitten ganz traurig auf der Straße und ein Auto fuhr vorbei. Da habe ich gedacht, das Auto kann also fahren, aber mein Schlitten nicht, ungerecht! Und dann wollte ich da einen Schneeball auf das Auto werfen, aber das Auto, das war schon weg und außerdem lag auch nur so wenig Schnee auf einem Stromverteilerkasten, das hätte sich gar nicht gelohnt, das hätte das Auto nicht mal gespürt. Ich weiß auch nicht. Ich glaube, ich muss manchmal einfach tief durchatmen und mich dann wieder beruhigen. Ist aber gar nicht mal so einfach.

Heute: Berlin, Z-Bar, 21 Uhr: Lesershow mit Thilo Bock, Frank Sorge, Robert Rescue, Martingo und mich als Gast

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Beliebte Prenzlauer-Berg-Spezialitäten (12)

8. Dezember 2017

‚Sautierte Schulter vom Blatt mit Grabgemüse und Spitzen der aufgehenden Morgensonne‘ 27,90 € (so oder so ähnlich gesehen in einem Restaurant in der Sredzkistraße)

Heute: Berlin, Rathaus Friedrichshagen, 20 Uhr: ‚Schockstarre Zukunft‘ (Ahne liest, singt und trinkt) neue Texte, alte Schlager, Bier

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Mujos Geschichte

7. Dezember 2017

Erzählt von einigen Menschen, die ihm ihr Gesicht und ihre Stimme liehen.

Tipp für heute: Sich nicht weiterhin mit den plumpesten Argumenten gegeneinander aufhetzen lassen.

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Eine Frage der Mentalität?

6. Dezember 2017

Russland wird von den Olympischen Winterspielen ausgeschlossen, wegen Staatsdoping. Dass es dieses Doping gegeben hat und wahrscheinlich oder vielleicht immer noch gibt, bezweifele ich gar nicht. Dass aber die Athletinnen und Athleten der anderen wesentlich erfolgreicheren Wintersportnationen sauberen Sport abliefern, das bezweifele ich ganz entschieden. Leben da etwa die fitteren Menschen? Haben sie ausgerechnet in Deutschland die besseren Bedingungen und die größere Auswahl im Nachwuchs? Das Material ist heutzutage ja international verfügbar, daran kann es nicht liegen, dass manche Nationen den anderen haushoch überlegen sind. Es ist doch wie mit der DDR damals, da wusste jeder, dass massiv gedopt wird, allerdings hatten eben auch andere Sportler aus westlichen Ländern ähnliche oder bessere Resultate aufzuweisen. Das Kugelstoßen der Frauen ist exemplarisch. Da sind nie wieder auch nur annähernd die Leistungen aus der Hochdopingzeit erreicht worden. Fast alle der besten Resultate stammen von Ostblock-Athleten, manche allerdings auch von welchen aus westlichen Ländern. Claudia Losch aus der Bundesrepublik zum Beispiel würde heute mit ihrer Bestleistung aus den 80’er Jahren alle Wettbewerbe mit riesigem Vorsprung gewinnen. Sauberer Sport? Florence Joyner-Griffith, sauberer Sport? Diverse Schwimmer und Schwimmerinnen, die heute Weltrekorde aus Hochdopingzeiten geradezu pulverisieren, sauberer Sport? Ich denke, in Russland wird einfach nur äußerst schlampig gedopt und mit längst überholten Medikamenten. Na ja, komme allerdings auch nicht aus dem Metier. Vielleicht sind sie im Westen einfach nur mental besser drauf.

Heute: Berlin, Zebrano-Theater, 20 Uhr: Geschmacksverstärker (Liederatur im Tetrapack) mit Andreas Albrecht und Holger Saarmann, sowie den beiden Gästen Marie Diot und mich

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Momentaufnahme

3. Dezember 2017

Guckt mal kurz raus, der Himmel ist blau! Ach, zu spät wahrscheinlich, oder?

Heute: Berlin, Jägerklause, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Falko Hennig, Jakob Hein, Heiko Werning und mich (Jürgen is krank, Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Gute Besserung!) sowie den fabulös beseelten Superstargästen Mareike Barmeyer (Rakete 2000) und Danny Dziuk (Hitmaschine!)

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S.M.B.

2. Dezember 2017

Der 2. Dezember ist ja nicht nur ‚Tag des ungeklebten Aufklebers‘, ‚Tag der Vergessenen Freiwilligkeit‘ und ‚Internationaler Tag der Internationalität‘ sondern da hat auch jemand Geburtstag, deren Namen ich hier aber nicht verraten tu. Herzlichen Glückwunsch liebe …, nein! Fast wäre es passiert.

Heute: Kleinmachnow, Neue Kammerspiele, 20 Uhr: ‚Schockstarre Zukunft‘ (Ahne liest, singt und trinkt) neue Taxte, alte Schlager, Bier

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Rheinsberger Tagebuch (20)

30. November 2017

Der letzte Tag. Nun ist es also soweit und es heißt Abschied nehmen. Vor dem Fenster turnt ein Eichelhäher auf der Linde herum. Tschüssikowski, alter Freund! Wird Zeit ein Fazit zu ziehen. Yo, war ganz schön, im Prinzip. Zwei Stürme, 5.249 Pilze gesammelt (davon allerdings 2 Gläser Getrocknete wieder weggeschmissen, weil zu früh hinein getan, noch ein wenig feucht, deshalb verschimmelt), 5 mal Blutwurst gegessen, zwei Opern angeguckt, einmal Fahrrad gefahren, das Bahnhofsfest besucht, sechsmal schwimmen gewesen, Nacktschnecken, Graureiher, Rotfedern, Rehe, Ratten, Kraniche, Schwarzspechte und Kellerasseln beobachtet, einmal feucht drüber gewischt. „Und das Werk?“ werden jetzt einige fragen „Was ist entstanden? Was hat der Meister sich aus den Fingern gesogen?“ Nun, eine ganze Menge, würde ich mal sagen. Also Roman habe ich ja auf Mitte 2030 verschoben, aber sonst? Der ‚Rheinsberger Bogen‘, klar, den ich heute abend vorstelle und dann noch, gut, ich will nicht prahlen, doch ich glaube das Kriminalmusical, welches ich mit Freund und Kollegen Sedlmeir geschrieben habe, na, ab März isses in den Kiosken, ‚Rache!‘ wird es heißen und, so viel darf ich verraten, es wird auch einmal geboxt.

Heute: Rheinsberg/Mark, Remise des Schlosses Rheinsberg, 19:30 Uhr: Vorstellung des Rheinsberger Bogen Nr. 46 „Eingereiht ins Establishment“ (Ahne liest, singt und trinkt und unterhält sich mit Gott)

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Schwarz auf weiß

29. November 2017

Gunnar Leue von der TAZ hat ein Interview mit mir geführt, über meine Stadtschreibertätigkeit in Rheinsberg. Vielen Dank! Wer es nachlesen möchte, bitteschön, hier isses.

Tipp für heute: Nicht vor Polizisten tanzen, sonst kann es passieren, dass man, wie eine Frau kürzlich in Neuruppin, einfach weggekascht und in die Psychiatrie gebracht wird.

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Alternative Wahrheiten gesucht

28. November 2017

„Jetzt haben alle Beteiligten, inklusive der Wissenschaft, weitere 5 Jahre Zeit, um die Akte Glyphosat noch einmal gründlich durchzugehen und insbesondere die Wechselwirkungen mit so genannten Beistoffen oder etwaige Zusammenhänge mit dem Artensterben zu prüfen.“ Dies schrieb ein gewisser Holger Romann vom Bayrischen Rundfunk in einem Kommentar auf tagesschau.de, nachdem ein Herr Schmidt, seines Zeichens Landwirtschaftsminister (nie von dem Mann gehört) den deutschen Vertreter im Fachausschuss der EU angewiesen hatte mit ‚Ja‘ zu stimmen, für eine weitere Zulassung des Unkrautvernichtungsmittels, um so dort ein Patt aufzulösen. Nun wage ich keine Einschätzung, ob Glyphosat tatsächlich krebserregend sei, in Wechselwirkung oder ohne, aber dass man angeblich „weitere 5 Jahre“ benötigt, um „etwaige (!) Zusammenhänge mit dem Artensterben zu prüfen“, das liest sich schon wie eine Verhöhnung der Natur. Hat dieser Holger Romann womöglich finanzielle Schwierigkeiten? Kann der Typ Wissenschaftler auf den Tod nicht ausstehen? Und was für Vorschläge erwarten uns als nächstes? Bekommt die Wissenschaft noch einmal 50 Jahre Zeit um gründlich zu prüfen ob Atomraketen gesundheitsschädlich sein könnten? Ob Alkohol Bewusstseinsstörungen erzeugt? Ob Eis wirklich kalt ist?

Tipp für heute: Einfach mal prüfen, ob das mit der Gravitation stimmt, Fenster öffnen und …, oder vielleicht doch lieber nicht.

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Freundinnen und Freunde!

26. November 2017

Der phantastische Moses Wolff wird heute seine Berliner Gastspielserie mit einem Auftritt bei unserer Reformbühne Heim & Welt beginnen. Ein wenig Sorgen mache ich mir natürlich wegen des Wetters. Es sollen ja arktische Graupelschauer von Noord-Noordoost heranziehen und der aus dem sonnigen Süden (München) stammende Wolff trägt doch immer nur seine kurzen Lederhosen. Hoffentlich holt er sich da nichts weg. Obwohl, der ist ja außergewöhnlich gut durchtrainiert, macht jeden Morgen 700 Klimmzüge und 11.000 Hockstrecksprünge, dessen Waderln halten schon einiges aus. Bliebe nur noch der Umstand, dass heute Totensonntag oder so was ist und es verboten sein soll zu lachen. Na, muss ich wohl wieder mal meine Kontakte zur Polizei spielen lassen. Wir sehen uns.

Heute: Berlin, Jägerklause, 20 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jakob Hein, Falko Hennig, Jürgen Witte, Heiko Werning und mich, sowie den außergewöhnlich gut trainierten Superstargästen Calippo Schmutz (krasser Typ) und Moses Wolff (Schwiegermutters Liebling)

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