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Was würde wohl Freud dazu sagen (25)

21. September 2015

Geträumt, ich müsse Auto fahren, und das, obwohl ich doch gar kein Auto fahren kann. Aber meine Freundin sagt, es wäre nur Autobahn, da könne ich gar nichts falsch machen. Ginge lediglich um die Strecke Prenzlau – Berlin. Ich versuche es also, aber es gelingt mir nicht einen Gang einzulegen. Vielleicht habe ich auch die Handbremse angezogen? Ich kurbele die Seitenfenster herunter, strecke die Arme heraus und bemühe mich mit den Händen am Boden Schwung zu holen, geht aber nur so ruckweise, immer für ein paar Zentimeter. Die Autofahrer hinter mir sind verständlicherweise sauer, hupen und zeigen mir einen Vogel, wenn sie rechts vorbeidüsen. Ich selber befinde mich nämlich auf der linken, der Überholspur. Kann auch nicht nach rechts lenken, weil ich ja mit beiden Händen mich vom Boden abstoßen muss. So wird der Weg nach Berlin wohl ein ganzes Weilchen dauern. Leider kommt auch keine Polizei vorbei, die der quälenden Prozedur ein Ende bereiten könnte.

Tipp für heute: Auch mal „Nein“ sagen.

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Selbstüberschätzung

20. September 2015

Es kommt immer öfter vor, dass ich beim Verlesen eines Textes plötzlich denke, ich könne diesen auswendig. Ich gucke dann ins Publikum und … weiß nicht mehr wo ich bin.

Heute: Berlin, Panorama-Lounge im Haus Berlin, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Heiko Werning, Uli Hannemann, Falko Hennig, Jakob Hein, Jürgen Witte und mich, sowie den hochgeschätzten Superstargästen Gregor Mothes und Hans Flake

 

 

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Das Bashing geht weiter

19. September 2015

Es ist sicherlich nicht einfach für Journalisten. Ständig hängt einem die lynchlustige Meute am Hacken und wartet gierig auf jeden klitzekleinsten Fehler. Manchmal allerdings fragt man sich auch, ob gewisse Herr- oder Frauschaften der schreibenden Zunft noch nichts von der Existenz des Internets gehört haben. So las ich heute in der Berliner Zeitung, dass es in den Berliner und Brandenburger Wäldern 40 essbare und 60 giftige Pilzarten gäbe. Nanu, dachte ich, das scheint mir aber arg wenig. Und so gab ich einfach mal ‚Pilze Berlin-Brandenburg‘ ein, und siehe, beim NABU erschien die Zahl von circa 1.500 großhütigen Pilzarten in diesem Gebiet. Noch peinlicher allerdings, dass die Berliner Zeitung selber vor zwei Jahren einen Seminare anbietenden Sammler begleitete, der alleine an diesem Tag (!) 200 Pilzarten im Körbchen (nun ja, Körbchen mag etwas untertrieben sein) präsentierte. Ich übrigens, habe gestern lediglich zwei Pilzarten ins Körbchen befördert, Steinpilze und Krause Glucke, die allerdings haben gereicht für einen vollen Magen bei mir und bei einer anderen Person.

P.S.: Natürlich gibt es auch jede Menge Pilze, die bisher nicht bestimmt worden sind oder aber nicht genau einer der beiden Kategorien zugeordnet werden können, aber 1.400?

Heute: Berlin, Alte Kantine, 20 Uhr: Kantinenlesen mit Dan Richter, Micha Ebeling, Andreas Gläser, Paul Bokowski und mich

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Alle Polizisten sind unehelich geborene Kinder

17. September 2015

In einer Berliner Lokalität, wo ich kürzlich verkehrte, wurde mir ein neues Bier offeriert, was ich doch ruhig mal probieren könne, so wurde gesagt, es sei auch von hier „support your local beeroes“, wurde erwähnt und es wäre politisch links. Dies konnte man auch ganz klar erkennen, da ein schwarz-roter Stern das Etikett schmückte und zumindest laut Zutatenangabe das Pils, neben Hopfen, Gerstenmalz und Wasser, „Chaos“ enthielt (puh, na das deutsche Reinheitsgesetz ist ja nicht mehr zwingend). Der Name des Bieres lautet übrigens: 1312. 1312? Ein anarchistisches Gebräu von Dreizehnhundertzwölf? Nein, nein, damals gab es doch noch gar kein Chaos, oder? Zumindest wurde noch nicht mit einem schwarz-roten Stern unterschrieben. Was aber dann? Von meinen Freunden konnte sich auch niemand einen Reim drauf machen, deshalb fragte ich am Tresen nach und dort zwinkerte der Tresenmann mit seinen Augen und sagte, ich solle doch mal die Zahlen auf das Alphabet übertragen, die 1 für das A undsoweiter. Aha. Stimmt. Lustig. Stellte mir dann aber schon noch die Frage, ob es wirklich so eine gute Idee ist, den Zahlencode der Nazis nachzumachen. Das Bier übrigens schmeckte prima.

Tipp für heute: Sich den ‚Tag der Volkspolizei‘ rot im Kalender anstreichen.

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Beliebte Prenzlauer-Berg-Spezialitäten (5)

15. September 2015

„Tütencremesuppe mit mariniertem Totholz“ so gesehen im (wie könnte es anders sein) Restaurant ‚Der Hahn ist tot‘ in der Zionskirchstraße

Heute: Berlin, Schokoladen, 21:30 Uhr: L.S.D. – Liebe statt Drogen (mit u.a. mich als Gast)

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Das Internet ist wie eine große Familie, mit allem was dazu gehört (3)

14. September 2015

„Warum kämpfen Syrer, Afghanen, Pakistani nicht um ihre Freiheit gegen die Unterdrücker. (normalerweise hätte hier ein Fragezeichen stehen müssen, aber…, ach egal) Unsere Vorfahren taten das so.“ ein/oder eine gewisse/r „macaniel“ als Kommentator/in auf tagesschau.de

Nun weiß ich nicht, auf welche Vorfahren Herr/Frau Macaniel anspielt, da sie/er aber auf Deutsch in einem deutschen Medium schreibt, böte es sich an zu vermuten, er/sie habe vielleicht deutsche Vorfahren. Dann nun wieder stellte sich die Frage, wann diese Vorfahren denn für ihre Freiheit kämpften. Im Teutoburger Wald gegen die Römer? Im 30-jährigen Krieg? Gegen Napoleon? Oder meint er etwa gar … nein, das kann er nicht meinen! Obwohl?

Heute: Berlin, Kaffee Burger, 21 Uhr: Peace, Love & Poetry (mit Sarah Bosetti, Daniel Hoth, Wolf Hogekamp, Aidin Halimi und mich)

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Das neue Ding

13. September 2015

Ich kenne jemanden und der kennt mich und wir beide hatten kürzlich die Idee etwas Neues auf die Beine zu stellen und zwar eine Sitzdisco. Eine Sitzdisco ist eine Disco auf der man sitzen bleiben kann, um in diesem Zustand mit den Füßen zu wippen oder Ähnliches. Gibt es so etwas zufällig schon? Und, kennt jemand eine Lokalität die dieses neue heiße Ding gerne anbieten würde?

Heute: Berlin, Panorama-Lounge im Haus Berlin, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Falko Hennig, Jakob Hein, Jürgen Witte, Uli Hannemann und mich sowie den megasympathischen Stargästen Markus Liske und ‚Der Singende Tresen‘

 

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Am Geld liegt es nicht

12. September 2015

Nein, ich habe mir keine Karte für dieses Lullapalutza-Festival gekauft, obwohl ich sicher die 500 € hätte, die man, zumindest für ein Ticket mit integrierter Kinderrundumbetreuung, zahlen soll, aber ich bin ein Kostverächter von Festivals. Ich habe schon früher keine Festivals gemocht, nicht das Festival des Politischen Liedes und nicht das Festival der Freunde National Befreiter Zonen, falls es das je gegeben haben sollte. Liegt daran, dass ich nach einer staatstragenden Kapelle bereits müde bin und mich dann vielleicht doch zwingen würde, im Stehen einschliefe, mit dem Oberkörper nach vorne kippte und dann mit dem Gesicht direkt in irgendwas Spitzes oder so ähnlich. Ach, ich weiß es doch auch nicht, jedenfalls Peter Doherty ist krank, habe ich gelesen, oder auch nicht. Sind nur ein paar Konzerte abgesagt worden. Also bloß zur Information. Mir ist Peter Doherty ja herzlich egal. Ich will nicht, dass es ihm schlecht geht, warum sollte ich das wollen? Nein. Ich will, dass es ihm gut geht, so wie allen anderen Menschen auch, allen soll es gut gehen und niemand soll flüchten müssen aber flüchten können, versteht ihr? Wenn nicht, dann trotzdem einen schönen Tag.

Heute: Berlin-Mitte, Rosa Luxemburg Saal im Karl Liebknecht Haus am Rosa Luxemburg Platz, 15:30 Uhr: Ahne liest, singt und trinkt (eine Stunde beim Fest der Linken)

und danach

Berlin-Prenzlauer Berg, Alte Kantine, bereits um 19:30 Uhr!!: 15 Jahre Kantinenlesen mit Manfred Maurenbrecher, Uli Hannemann, Jobst, Michael Bittner, Spider, Micha Ebeling, Jakob Hein, Falko Hennig, Jacinta Nandi, Konrad Endler, Heiko Werning, Meikel Neid, Ivo Lotion, Clint Lukas, Paul Bokowski, Andreas Gläser, Volker Strübing, Dan Richter und mich (geht bis 22:30 Uhr hat aber auch zwei Pausen)

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Auf hunderttausendfachen Wunsch (54)

11. September 2015

Hier die Spielliste meines gestrigen Liedermachermagazines.

  1. Lennart Schilgen – Shouter
  2. Freygang – Gebor’n in Afrika
  3. Schnipo Schranke – Cluburlaub
  4. Machatschek – Da Bau
  5. Annika von Trier – Berlin, es ist Zeit
  6. Gabi del Gado  (im Video die Version von ‚The DAS‘) Begrüßungsgeld
  7. Pius Strassmann – Gejammer
  8. Vers-Torben – Kulturtäschchen
  9. Die Buben im Pelz & Freundinnen – Venus im Pelz
  10. Marceese – Für dich
  11. Blockflöte des Todes – Zucker Mutti
  12. Tom Mess – Barmirror
  13. Sven van Thom – Dröge Jugend
  14. TSG – United

Tipp für heute: Macht watta wollt!

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Was würde wohl Freud dazu sagen (24)

10. September 2015

Geträumt, ich würde auf eine öffentliche Toilette gehen. Ich musste groß. Und die Klos waren aber keine Kabinen sondern hingen so wie Pissoirs an der Wand, ohne Sichtschutz. Ich öffnete meine Hose und setzte mich auf die Brille einer dieser Schüsseln. Aber die Wurst kam nicht. Ich drückte und drückte, ohne Resultat. Andere kamen herein, darunter auch Frauen, es war so eine dieser mittlerweile modernen Unisex-Toiletten. Die Frauen wollten meist duschen, die Männer pinkeln. Ich sah, dass es doch Toiletten in Kabinen gab, auf der anderen Seite, allerdings war es mir nun peinlich aufzustehen ohne etwas ausgeschieden zu haben. Darum redete ich einfach. Erzählte irgendwelche Sachen, sinnlosen Quark, wie ein Wasserfall. Auf einmal hockte sich eine Frau neben mich und drückte eine große Wurst aus, die sie einfach auf dem Boden zurückließ. Ich war neidisch.

Heute: Berlin, Potsdam und Internetz, Pi-Radio auf Radio 88vier, 20:30-21:30 Uhr: Ahnes Liedermachermagazin (das Liedermachermagazin mit Ahne) Folge 60

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