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Geschadet hat es noch niemandem (jedenfalls von denen, die es überlebten)

25. September 2012

Heute noch werde ich mich für 10 Tage an Bord eines Lastenseglers begeben um das Lastensegeln zu erlernen. Muss einfach mal wieder was Neues machen, manchmal braucht man das im Leben, als Mann. Und ich bin ein Mann. Ein richtiger Mann! Außer zwölf Unterhemden (weiß), zwölf Unterhosen (weiß), zwölf Socken (schwarz) und einer Zahnbürste darf man nichts mitnehmen, auf den Kahn. Nicht mal ein Kuscheltier! Da heißt es nun also Abschied nehmen von den lieben Freunden, dem Hasen, dem Wauwau, der Miezekatze und von Schüldi, der Schildkröte. Ihr werdet mir fehlen, hach. Nach Schwanenwerder soll die Reise gehen, aber einmal um Kap Horn rum, versteht sich. Wir transportieren Kupferkabel aus der Ukraine, also Ukraine, na ja, ihr wisst schon, man kann sich seine Fracht eben manchmal nicht aussuchen. Die haben gut bezahlt, in bar, und als Lastensegler, umgeht man eben prima irgendwelche Kontrollen, beziehungsweise man umfährt sie, also umsegelt, um genau zu sein, da wird man nicht geortet, vom Radar. Oder gibt es da jetzt auch schon diese Drohnen? Egal. Jedenfalls wird hier allerfrühestens am Sonntag, dem 7. Oktober, dem Tag der Einheit aus Wirtschafts- und Sozialpolitik wieder was Neues zu lesen sein. Gehabt euch so lange wohl und wünscht mir allzeit eine Handbreit Wasser unterm Kiel.

Tipp für heute: Alles was man denkt laut vor sich hin buchstabieren.

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Du bist mir ja ’ne Marke

24. September 2012

Helmut Kohl bekommt jetzt eine Briefmarke. Also, wahrscheinlich hat er auch zuvor schon Briefmarken besessen aber diesmal ist er auf einer drauf. Sein Kopf. Der Kopf von Kohl. Der ist bald auf einer Briefmarke drauf. Und zwar nicht nur auf einer Briefmarke, sondern auf ganz vielen Briefmarken. Auf wahrscheinlich hunderten, wenn nicht gar tausenden 55 Cent-Briefmarken wird demnächst das Konterfei unseres ehemaligen Führers Bundeskanzlers erscheinen. Herr Kohl reiht sich damit in die beeindruckende Phalanx beeindruckender Politiker ein, die in Deutschland bereits zuvor schon auf Briefmarken zu sehen gewesen waren. Adolf Hitler, Heinrich Lübke, Walter Ulbricht, um nur mal einige Wenige zu nennen. Herzlichen Glückwunsch Helmut! Hatte mir allerdings eher einen Geldschein mit deinem Gesicht drauf erhofft, das hätte irgendwie besser gepasst, finde ich.

Tipp für heute: Das Briefporto auf 58 Cent erhöhen.

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Von wem war dieses Lied?

23. September 2012

„Ampeln leuchten rot
Ampeln leuchten grün
Menschen kommen und gehn wieder

Die Zeit ist da um sie zu vertreiben
Die Zeit ist da um sie zu vertreiben“

Weiß zufällig jemand von wem dieses Lied war? Tippe auf ‚Verlorene Unschuld‘ oder ‚Der Plan‘. Elektronische Suchmaschinen habe ich schon beauftragt, aber die wissen gar nichts. Die sind voll doof.

Heute: Berlin, Kaffee Burger, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jürgen Witte, Falko Hennig, Uli Hannemann, Jakob Hein, Heiko Werning und mich sowie den geradezu übernatürlich guten Stargästen Frank Sorge und Schwarz un Schmitz

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Die Natur, dein Feind und Totengräber

22. September 2012

Achtung! Wenn ihr draußen vor die Tür gehen solltet, jedenfalls in Mitteleuropa, müsst ihr extreme Vorsicht walten lassen, nicht jetzt wegen der Sache mit dem Fülm, das ist doch von gestern, sondern es ist Wind und es gibt Bäume, die just zu dieser Jahreszeit grundlos auf die vollkommen wahnsinnige Idee kommen, ihre Früchte reifen zu lassen. Ja, oh, oh, oh, ja, der ein oder die andere von euch wird schon wissen vor welcher Frucht ich warnen will, nicht vor der Brotfrucht, nein, auch nicht vor der Knallerbse, die hört sich nur gefährlich an, sondern, na klar, vor der Kartoffel. Reingelegt! Die Kartoffel wächst doch im Boden, Mann! Die wächst doch nicht auf Bäumen! Mann, Mann, Mann! Das lernt man doch nun wirklich schon in der 6. Klasse. Mann, seid ihr blöd! Also nicht du jetzt, du musst dich nicht angesprochen fühlen, du hast es ja gewusst. Du! Dich meine ich. Na, jedenfalls bin ich vorhin einkaufen gegangen, mit meinem Einkaufsnetz, in einen kleinen Einkaufsmarkt, einen winzigen Onkel Emma-Laden, direkt hier ums Karree und da prasselte doch plötzlich ohne Vorwarnung eine ganze Salve Kastalanien (ähnlich wie Kastanien aber noch etwas gefährlicher) auf mich hernieder. Voll auf die Omme hätt ich die beinahe gekriegt. Eine ist, ungelogen, höchstens um 0,4 Quadratohm hat die mich verfehlt, sonst wäre ich wahrscheinlich tot, jetzt. Also, gut aufpassen und nur mit Stahlhelm rausgehen. Oder am besten gar nicht.

Heute: Berlin, Alte Kantine, 20 Uhr: Kantinenlesen

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Hat zwee fuffzich jekostit mit streichiln

21. September 2012

Extra zum Friseur bin ich nochmal gegangen um heute gepflegt erscheinen zu können, bei der Schallplattenveröffentlichungsgala der aufstrebenden Populärmusikkapelle Auge.Blau im Roten Salon der Volksbühne. Ich bin mal gespannt, was die jungen Musiker uns dort alles bieten werden, hoffe auf einen Strauß bunter Melodien, auf ein Potpurrie ihrer größten Erfolge, vor allem aber natürlich auf jede Menge Extase pur, auf kreischende Mädchen, hemmungslos weinende Herren und ein Schlagzeugsolo und ein Tremolo und ein Bier. Ja, liebe Freunde des verpflegten Geschmacks, ich werde heute mal wieder ein Bierchen trinken. Weil, gestern hat mir der Arzt nämlich gesagt, dass ich kein Alkoholiker mehr sei. Ich bin jetzt geheilt und das muss selbstverständlich gefeiert werden. Wer also morgen früh gegen halb 4 einen verwahrlosten Penner auf der Straße unverständliches Zeug grölen hört, das bin bloß ich, da müsst ihr nicht die Polizei rufen, ich bin harmlos.

Heute: Berlin, Roter Salon, 20 Uhr: Schallplattenveröffentlichungsgala von Auge.Blau mit Auge.Blau, pacs, OL, Rattelschneck, Fil und mich

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Feststellungen, bei denen wir uns verwundert die Ohren reiben (1)

20. September 2012

„Kuba ist noch nicht so amerikanisiert.“ recht häufig geäußert von Romantikern, die gerne auch mal einen guten (gut ist nun mal teurer) Tropfen Wein trinken

Heute: Berlin, Potsdam & Internetz, Pi-Radio auf Radio 88vier, 24 Uhr bis 2 Uhr morgens: Kosmos-Klub, eine Reise durch die Tanzmusik verschiedener Länder, Stile und Zeiten mit DJ Meikel Neid, DJ Baufresse, DJ Oz und meine Unwertichkeit

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Hat nicht die Frau bei Fußballübertragungen früher auch immer gefragt, wer die ganzen Trikots eigentlich wäscht?

19. September 2012

Ich weiß, das spielt in diesem Zusammenhang nur eine untergeordnete Rolle, aber dennoch treibt mich die Frage um, woher nehmen eigentlich diese ganzen empörten Demonstranten in den muslimischen Ländern immer wieder die Fahnen der verhassten Länder USA und Israel, die sie dann verbrennen? Nähen sie die selber, heimlich, hinter zugezogenen Gardinen? Oder gibt es in jeder Kleinstadt einen Flaggenshop, in dem das Sternenbanner und die Blau-Weiße mit dem Davidstern die absoluten Renner sind? Und, wenn es von solchen Staatsbannerverkaufsstellen tatsächlich nur so wimmeln sollte, wie erwerben jene wütenden Fundamentalisten dann ihre Hassobjekte? Gehen sie echt einfach so hin und sagen: „Tachchen, ick nehm 20 Israel-Fahnen und, sagen wa, noch 15 von die US-Flaggen, oder halt nee, seh grad, die US-Flaggen sind ja in Preis jesenkt, denn nehmick doch bessa 20 US-Flaggen und bloß 15 von die Israel-Fahnen.“ Worauf der Verkäufer natürlich antworten könnte: „Aba wenn se 20 Israel-Fahnen nehm‘, bekomm‘ se gratis noch ’n Kanista Benzin dazu.“ Knaller! Oder schicken sie doch ihre Kinder oder den Dorftrottel im Ort vor und der muss die dann hinter dem Friedhof unter der alten Palme vergraben, wohin die Radikalen des Nachts mit der Taschenlampe schleichen, um, während das Käuzchen ruft, die Dinger heimlich auszubuddeln. Na, wahrscheinlich ist es viel profaner. Wahrscheinlich über E-Bay.

Heute: Berlin, Pfefferberg (Haus 13), 21 Uhr: Die Surfpoeten (mit mich als Gast)

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Ablenkungsmanöver?

18. September 2012

Unschuld der Muslime hin oder her, Euro für Griechenland ja oder nein, ist der Berliner Innensenator (wie hieß er noch gleich?) nun ein V-Mann oder ein NSU-Helfer (hach, diese Wankelmotoren) oder nicht und Flughafen und Spätkaufverbot und gehören die unbewohnten Inseln China oder Japan, aber dazwischen geht vollkommen unter, dass New York, unser Sinnbild für Freiheit und Grenzenlosigkeit, die XXL-Getränkebecher verbieten will. Ein absoluter Skandal und garantiert eine Verschwörung, dass man ausgerechnet jetzt so viele andere krude Themen behandelt.

Tipp für heute: Mit einem Eimer in die New Yorker Kaufhalle eilen und direkt hinter der Kasse seine erworbenen Colaflaschen dorthinein umfüllen.

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Nachtrag zu gestern

17. September 2012

Frau Merkel in der Pressevorstellung zur Integrationsinitiative ‚Geh Deinen Weg‘: „Beim Fußball fragt keiner: Wo kommst du her, was kannst du, was bist du?“ Wirklich? Also, wo kommst du her, okay. Was bist du, geschenkt. Aber, was kannst du? Das will beim Fußball wirklich niemand wissen? Meint Frau Merkel vielleicht den Kick auf der Wiese, wo noch einer fehlt, damit das zahlenmäßig dann hinkommt, mit den Mannschaften? Ratlos.

Tipp für heute: Mit einem Rucksack und einer Wasserflasche zwei Pfosten simulieren.

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Dass der Pfeil rechts oben in der Ecke ist, ist sicherlich nur Zufall

16. September 2012

Als ich gestern zufällig, natürlich rein zufällig, mir ein paar Fernsehberichte zur Fußball-Bundesliga anschaute, fiel mir auf, dass alle Spieler auf ihren Trikots den Spruch ‚Geh deinen Weg‘ in einem Kästchen zu stehen hatten, noch mit einem stilisierten Pfeil rechts oben in der Ecke. ‚Geh deinen Weg‘ dachte ich, ‚Geh deinen Weg‘, was soll das denn? Hat eine Sekte die Bundesliga gekauft? Und was soll der stilisierte Pfeil rechts oben? Eine Nazi-Sekte? Aufschluss gab dann eine Frau im ‚Aktuellen Sportstudio‘ des ZDF, es handele sich um eine Aktion der Bundesregierung, der deutschen Wirtschaft und der Bundesliga, welche für Integration wirbt. Aha. Anschließend wurde eine Rede der Bundeskanzlerin in Ausschnitten gezeigt, in der sie meinte, dass Migranten bei uns willkommen seien. Kiek an! Ist das wirklich wahr?! Und warum wurde dann das Recht auf Asyl in Deutschland quasi abgeschafft? Man kann in Deutschland nämlich nur Asyl beantragen, wenn man nicht über ein sicheres Drittland eingereist ist. Da Deutschland aber ausschließlich von sicheren Drittländern umgeben ist, müsste man schon mit dem Flugzeug flüchten oder im Land in dem man politisch verfolgt wird selber Asyl beantragen. Das heißt in beiden Fällen, das Land dass einen politisch verfolgt müsste die Verfolgten freiwillig ziehen lassen, was eine Anerkennung als politisch Verfolgten in Deutschland schon wieder zweifelhaft erscheinen ließe, mal von den ganzen anderen Migrationsgründen abgesehen. Warum es dennoch Asylsuchende hier gibt, liegt daran, dass man behaupten kann man wisse nicht, wie man hierher nach Deutschland eingereist sei, so nämlich darf man nicht in ein bestimmtes Land abgeschoben werden. „Migranten sind bei uns willkommen“ Frau Merkel, diese Aussage, mit Verlaub, ist zynisch. ‚Geh deinen Weg‘ kann man aber natürlich auch ganz anders lesen, nämlich: Mach doch einfach was du willst, aber lass uns gefälligst zufrieden.

Heute: Berlin, Kaffee Burger, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Heiko Werning, Jakob Hein, Uli Hannemann, Jürgen Witte, Falko Hennig und mich sowie den beiden Traumgästen Meike Büttner und Roman Israel.

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