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Wenn Blumen sprechen könnten

8. März 2024

Herzlichen Glückwunsch allen Frauen zum heutigen Internationalen Frauentag. Möge eine jede von euch so behandelt werden wie sie es behandelt zu werden wünscht. Auf dass wir gemeinsam einen Platz schaffen, wo wir uns alle wohl fühlen. Mir fiele da ein passender ein. Klingt vielleicht übertrieben, aber ich meine die Welt.

Tipp für heute: Die Korken knallen lassen.

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Chronik in eigener Sache (8)

7. März 2024

Tag 15 ohne Heizung und Warmwasser. Es soll jetzt noch am Schornsteinbauer liegen, bis ein neuer Heizkessel eingebaut werden kann. Schornsteinbauer, nicht Schornsteinfeger. Und der weiß, laut Expertenaussagen, dass es ohne ihn nicht geht, weshalb Druck auszuüben, auf schnelle Ausführung zu drängen, der falsche Weg wäre. So ein Heizlüfter schaltet sich übrigens selbst aus, wenn eine gewisse Temperatur erreicht ist. Muss ich mir also keine Sorgen machen. Dachte erst, es sei die Notabschaltung, bevor er beginne zu brennen. Eine enge Verwandte riet mir am Telefon, endlich angebotene Hilfe anzunehmen. Ich können doch hier duschen und da und auch jederzeit baden. Ich solle es mir mal gut gehen lassen. Ich versprach, dass ich das tun werde, demnächst. Darf hier im Blog eben nicht so die Drama-Queen raushängen lassen. Apropos, dolles Rückenaua. Sonst immer mit geprahlt, dass ich dies durch Frühsport, spezielle Übungen, halbwegs im Griff hätte. Besser den Mund nicht zu voll nehmen. Stehen und laufen geht, sitzen ist schlecht. Aber die Sonne scheint. Aber nachts soll die Temperatur unter 0 Grad fallen. Aber in der Innenstadt bestimmt nicht. Gehe heute zur Vorpremiere von einem lustigen Film. Das heißt, ich weiß noch gar nicht, ob er lustig ist. Aber ist er. Doch, das weiß ich. Obwohl ich ihn noch nicht gesehen habe. Aber ist er. Doch, doch.

Tipp für heute: Sich sicherheitshalber schon mal anstellen für Kinokarten für die offizielle Premiere von ‚Tram – Wasch dir vor ‚m Sterben noch mal die Hände‘ (sehr, sehr lustig!).

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Humorübung

6. März 2024

Es ist, bei Humor, ist es immer gut, wenn er schnell vorbei ist. Dann kann man noch was anderes tun.

Tipp für heute: Beim Kundenmanagement etwas bestellen.

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Chronik in eigener Sache (7)

5. März 2024

Tag 13 ohne Heizung und Warmwasser. Die 13, Glückszahl, Pechzahl? Seit gestern schaltet sich der Heizlüfter nach 5 Minuten selbstständig wieder aus. Streikt er oder handelt es sich um eine Vorsichtsmaßnahme seinerseits? Damit er nicht in Flammen aufgeht? Laut Wetterbericht sickert ein wenig Polarluft zu uns ein. Heute sollen nur 7°C erreicht werden, was immer noch überdurchschnittlich ist, für die Jahreszeit, trotzdem natürlich unangenehm. Unsere Hausversammlung führen wir am Abend außerhalb durch, im Veranstaltungsraum einer Parallelstraße. Wohnen geht, unter den Umständen, versammeln aber nicht. Verzichte auf ’s Haarewaschen, obwohl ich mir das für heute vorgenommen hatte. Katzenwäsche muss reichen. In den Medien ist eine vom russischen Geheimdienst mitgeschnittene und veröffentlichte Unterredung hochrangiger deutscher Offiziere zu Einsatzmöglichkeiten deutscher Taurus-Marschflugkörper gegen russische Nachschubwege in der Ukraine Hauptthema. Mich wundert, dass das für Verwunderung sorgt. Wurde denn angenommen, nur us-amerikanische Nachrichtendienste hörten hier ab? In der Sendung ‚Hart aber fair‘ fordern Politiker und Militärs die Bundeswehr müsse an Schulen gehen, um dort über die Bundeswehr zu „informieren“. In der ersten Zuschauerreihe vier eingeladene uniformierte Soldaten, zwei davon weiblich, einer mit dunkler Hautfarbe. So sieht sie also aus, unsere Bundeswehr. Sehr divers.

Tipp für heute: Uniformen finden ja viele auch sexy.

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Trost für zwischendurch?

4. März 2024

Herr Ackerbau aus Pankow bringt es mit einem Halbsatz auf den Punkt. Während ansonsten mobil gemacht wird, wir zunächst noch sanft auf neue Kriege vorbereitet werden, schreibt er in seinem Blog: „die Menschheit über alle Zeiten eint die Notwendigkeit zu kacken.“

Tipp für heute: Mal überlegen, ob uns noch andere Dinge einfallen.

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Chronik in eigener Sache (6)

3. März 2024

Tag 11 ohne Heizung und Warmwasser. Was für ein Glück wir haben, dass es draußen so warm ist. Sonnenschein und heute sollen 15 Grad werden. In der Straße blüht bereits ein Kirschbaum. Trotz zweier kälterer Phasen (mit Temperaturen unter 0!) war auch dieser Winter wieder deutlich zu warm. Diesmal will ich mich nicht beschweren. Was jetzt noch passieren müsste? Vielleicht, dass ich bei der Stromkostenrechnung vergessen werde? Gesagt hat mir bisher noch niemand, dass ich stinke. Die Menschen werden immer höflicher, worunter die Ehrlichkeit leidet. Fällt mir ein, war das durch die Blume gesprochen, als man mir anbot, ich könne doch bei ihnen duschen? Vorgestern eine Rundmail an die Leute im Haus geschickt, wo ich um Vorsicht beim Umgang mit offenem Feuer (Kerzen) und Heizlüftern, Backöfen bat. Beim Weggehen lieber noch mal gucken, ob wirklich alles aus ist. Bestimmt halten sie mich jetzt für bekloppt. Aber besser einmal zu oft gewarnt als einmal zu wenig. Kann ich mir hinterher auf die Schulter klopfen, falls ich vor einem rauchenden Schutthaufen stehen sollte, der mal unser Zuhause war. In Schöneweide haben wir anscheinend Leidensgenossen, denen es noch schlechter geht. Ihnen wurde zusätzlich auch das Wasser noch abgedreht und Mülltonnen gibt es keine. Haltet durch!

Heute: Berlin, Schankwirtschaft Baiz, 19 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Susanne M. Riedel, Heiko Werning, Spider, Frank Sorge und dem Superstargast Pan Chimzee (Gitarrenmusik)

oder

Berlin, Zebrano Theater, 19:30 Uhr: Club Genie & Wahnsinn mit Sebastian Krämer und dem Antragsteller Lukas Meister sowie mich

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Chronik in eigener Sache (5)

1. März 2024

Tag 9 ohne Heizung und Warmwasser. Meteorologischer Frühlingsbeginn. Draußen und drinnen sind die Temperaturen fast gleich. Gestern in Cottbus schenkte mir eine Frau Tee, eine Kräuter-Gewürzteemischung, „Für die frierenden Berliner“ steht drauf. Konnte mich gar nicht richtig bedanken, weil ich schleunigst von der Bühne musste, der letzte Zug nach Berlin fuhr in 10 Minuten. Hab ihn durch Rennen kurz vor knapp bekommen. Drin ein Mann, der mich schwer Atmenden begrüßte mit: „Na, den Sprung auf den Besenwagen auch noch geschafft?“ Während der Rückfahrt beginne ich das Buch ‚Sonne, Mond und Kornfeld‘ des georgischen Autors Temur Babluani ein zweites Mal zu lesen und zwar direkt, nach dem ersten Mal. Eine Liebesgeschichte, im weitesten Sinne. Nein, nicht im weitesten Sinne. Eine Liebesgeschichte.

Tipp für heute: Buchpremiere ‚Betrunkenes Betragen‘, übersetzt von Jakob Hein, in der Nervenklinik der Charite (Westphal-Hörsaal), 18 Uhr.

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Chronik in eigener Sache (4)

29. Februar 2024

Tag 8 ohne Heizung und Warmwasser. Heute ist der 29. Februar. Ein Schalttag in einem Schaltjahr, hurra! Kann ich den zusätzlichen Tag nutzen um meine Miete zu zahlen. Sicher, wir könnten diese Miete auch mindern lassen, aufgrund der thermischen Gegebenheiten, würden uns aber ins eigene Fleisch schneiden, da wir zwar normale Mieter, jedoch in einem Verein sind und diesem Verein gehört das Haus. Es bringt übrigens einiges, wenn man die warme Luft des Heizstrahlers gegen ein nasses Handtuch pusten lässt, hab ich von einer Leidensgenossin gelernt. Wird der Hals nicht so schnell trocken. Die Koch- und Putzgewohnheiten haben sich geändert. Abgewaschen wird in Metallschüsseln. Das elektrisch erhitzte Wasser bleibt nach getaner Arbeit drin, Restwärme nutzen. Essen wird eher gekocht als gebraten. Volle Töpfe mit heißer Suppe sind länger Wärmequelle als eine Pfanne mit Schnitzeln. Nach der Nassrasur überlegte ich, auch das warme Wasser im Becken zu lassen, verwarf die Idee jedoch. Braucht nur unnötig Energie für ’s anschließende Putzen des Beckens. Obwohl, Bewegung tut ja gut, aber so gut nun auch wieder nicht. Transnistriens weltweit nicht anerkannte separatistische Führung bittet die russische Regierung um „Schutz“ und Putin gibt heute eine Regierungserklärung ab. Frankreichs Präsident Macron schließt westliche Bodentruppen in der Ukraine nicht mehr aus. Bundeskanzler Scholz schließt diese hingegen vehement aus, so wie er vor Monaten die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine ausschloss. In der Mediathek von ARD und ZDF finden sich auffällig viele Filme und „Reportagen“ zum Thema Dienst an der Waffe. Wir sind so dermaßen doof, dass mir keine Strafe einfällt, die hart genug wäre. Und mit „wir“ meine ich uns Menschen. Gestern sah ich eine Dokumentation über die Geschichte der Ukraine, auf Arte, empfehlenswert. ‚Rus‘ kommt Historikern zufolge vom Wikinger-Wort für Rudern. Die ukrainische Nationalbewegung geht auf Kosaken zurück, die sich gegen Polen und Litauer erhoben (und nebenbei jede Menge Juden abschlachteten). Mit Deutschland und den anderen Nationen verhält es sich ähnlich. Alles ein Haufen Quatsch, lächerlicher Pipikram, für den wir uns aufeinander hetzen lassen. Und bevor ich mich da weiter rein steigere, suche ich jetzt lieber ein paar Texte für Cottbus raus.

Heute: Cottbus, Bunter Bahnhof, 20:30 Uhr: ‚Lesebühne Cottbus‘ mit Tracy Neumann, Udo Tiffert, Daniel Ratthei, Matthias Heine, Para Lia und mich als Gast

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Chronik in eigener Sache (3)

27. Februar 2024

Tag 6 ohne Heizung und Warmwasser. Nachts trotzdem mit offenem Fenster geschlafen, tief und fest, so viel besser. Der Heizlüfter wandert jetzt immer hin und her. Ist die Tochter da, läuft er in ihrem Zimmer, ist sie in der Schule oder wandert durch die Gegend, läuft er bei mir. Die Stromrechnung dürfte, dies wurde dezent angedeutet, horrend ausfallen. Ein Freund, der drei Stockwerke über uns wohnt, erzählte gestern, es gebe Infrarotstrahler, die erhitzten die Gegenstände im Raum und jene strahlten danach Wärmeenergie länger ab, während Heizlüfter ja lediglich die Luft warm machen. Ich verstehe das nicht wirklich, ist aber bestimmt richtig. Ernüchternd, unser Vereinsvorstand teilte mit, es handele sich wahrscheinlich um zwei oder drei Wochen, die wir aushalten müssten. Zuvor war uns von der Reparaturfirma in Aussicht gestellt worden, es könne in einer Woche alles wieder heile sein. Ich geh mal lieber von vier Wochen aus, nein, von sechs.., ach, hoffentlich funktioniert der Heizkessel im nächsten Herbst wieder.

Tipp für heute: Wenn ein Dokumentarfilmer behauptet, die israelische Regierung würde im Gaza-Streifen einen Genozid an den Palästinensern begehen, kann die Behauptung falsch sein. Grund für die mögliche Falschbehauptung können antisemitische, besser gesagt, judenfeindliche Einstellungen sein. Die Aussage selbst aber ist(!) weder israelfeindlich noch antisemitisch. Haarspalterei mögen manche denken, doch ich finde die Unterscheidung wichtig, sonst wäre das häufig zu hörende Statement, Kritik an israelischer Regierungspolitik könne selbstverständlich geäußert werden, habe nichts mit Antisemitismus zu tun, hinfällig. Unabhängig davon bin ich, sonst kein Fan von Nationalstaaten, für einen Staat Israel als sichere jüdische Heimstätte, so lange zumindest, wie Jüdinnen und Juden auf dieser Welt diskriminiert und/oder bedroht werden.

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Chronik in eigener Sache (2)

25. Februar 2024

Tag 4 ohne Heizung und Warmwasser. In der Wohnung unter mir sind es in der Küche 17 Grad, bei mir im kombinierten Wohn-, Schlaf- und Arbeitszimmer noch immer 19, falls ich dem Thermometer trauen darf. Öffne zum Frühsport trotzdem das Fenster. Man kann schließlich auch im eigenen Mief ersticken. Kann man wahrscheinlich nicht, aber hört sich gut an, als sei ich jemand, der auf ein gepflegtes Äußeres achtet. Gestern einen Heizlüfter vorbeigebracht bekommen. Die Tochter kann jetzt ihr Zimmer wärmen. Ziemlich laut das Ding. Meine Schwester bot mir an, während der Woche in ihrer Wohnung zu arbeiten. Hab ich gerade „arbeiten“ geschrieben? Ich lehnte selbstverständlich ab. So bleibt mir wenigstens eine Ausrede, wenn es mit dem neuen Buch nichts wird. Macht sich auch ganz gut für die Vita. „In seinen letzten Lebensjahren schrieb er frierend und hungrig an einem Meisterwerk, das er in einem seiner vielen dem Genius geschuldeten Tobsuchtsanfälle verbrannte.“ Hach ja. Zum Glück liest das hier niemand der oder die im Gaza-Streifen beziehungsweise den Kriegsgebieten der Ukraine wirklich zu leiden hat. Gestern die erste blühende Freiluft-Tulpe gesehen, Kroken (Ewiggestrige nennen sie noch immer Krokusse) und Schneeglöckchen blühen schon seit Wochen. Auch der Forsythienstrauch im Hof blüht und der wilde Pflaumenbaum beginnt zu blühen. Danke dafür. Heute Abend Wiedereinstieg bei der Reformbühne. Hoffentlich kommen viele Leute, damit es kuschlig warm wird.

Heute: Berlin, Schankwirtschaft Baiz, 19 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Heiko Werning, Spider, Frank Sorge, Falko Hennig (per Video aus Südamerika), Gott und mich, sowie dem Superstargast Paul Geigerzähler (sorbischer Violinen-Punk)

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