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Poesie zum Träumen (147)

25. Januar 2024

Andere Berufe haben auch ihre Schattenseiten

Sitze hier und lese

Kommentare, Käse,

könnte gut was And’res tun,

nun,

denn mal ran,

… irgendwann.

Tipp für heute: Sich einen Wecker stellen.

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Was ich finde (erster Teil: gut)

23. Januar 2024

Was ich gut finde, dass momentan so viele Menschen gegen einen Rechtsruck auf die Straße gehen. Es bewirkt vielleicht kein Umdenken der Leute, die sich diesen wünschen, doch gibt das Getümmel all jenen Kraft und Zuversicht, die sich in letzter Zeit alleine wähnten, fürchteten, ein Siegeszug der Nationalisten könnte kurz bevor stehen. Der Blick zurück in die Geschichte kann meiner Meinung nach die Zuversicht noch nähren, denn selbst die NSDAP erreichte bei Wahlen in Deutschland niemals eine absolute Mehrheit der Stimmen. Falls also „bürgerliche“ Parteien der AfD nicht helfen, wird sie es auch nicht schaffen an die Regierung zu kommen. Das hoffe ich zumindest.

Tipp für heute: Der Dokumentarfilm ‚Wir waren in der AfD‘ (ARD-Mediathek).

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Einwickelpapier hab ich noch zuhause (mit Schneeflöckchen drauf)

21. Januar 2024

Vielleicht werde ich heute bei der Reformbühne, aus Anlass unseres 29. Geburtstages, ein Bruchstück des direkt über Brandenburg beim Eintritt in die Erdatmosphäre verglühten Asteroiden ‚Sar 2736‘ verschenken, gegen Kapitalismus, selbstverständlich. Aber, kommt drauf an. Ich muss ja erst mal eins finden. Hab bereits geguckt, wo sich dieses Havelland überhaupt befindet. Ich Dussel, in der Nähe der Havel natürlich. Aber, die Havel, die ist ja ordentlich lang. Die fließt auch durch Berlin, glaub ich. Doch der Feuerball, der ging wohl über Nennhausen nieder. Laut meinem Internet, ich hab zuhause nämlich ein eigenes Internet, fährt der nächste Zug nach Nennhausen.., ick muss los!

Heute: Berlin, Schankwirtschaft Baiz, 19 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Susanne M. Riedel, Heiko Werning, Spider, Gott und mich, sowie den phantastischen Superstargästen Severine Kpoti (Freiburg/Baden) und Manfred Maurenbrecher (Uckermark/Brandenburg)

 

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Unwort an sich ist ja schon ein.., aber egal

19. Januar 2024

Vor nicht allzu langer Zeit wurde ‚Remigration‘ zum Unwort des Jahres 2023 gewählt. Falls nichts Schlimmeres noch erdacht wird, was ich durchaus für möglich halte, könnte ich mir vorstellen, dass das Wort ‚Rückführungsverbesserungsgesetz‘, mit welchem unsere aktuelle Regierung ein Gesetz etikettiert, das mehr und schnellere Abschiebungen von Menschen zum Ziel hat, gute Chancen besitzt zum Unwort des Jahres 2024 gewählt zu werden. Nützt leider denjenigen nichts, die von diesem Gesetz betroffen sein werden.

Tipp für heute: ‚Zynisches Wort des Jahres‘ wäre die Alternative. „Rückführung“, „Verbesserung“, ick fassit nich!

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Unter Schreibtischrevoluzzern

18. Januar 2024

An all jene, die sich für Revolutionen, für Umstürze, begeistern können, ich verstehe euch. Wenn einem das Leben langweilig erscheint, passiert wenigstens was. Vielleicht aber sollte man zumindest einen klitzekleinen Gedanken daran verschwenden, was eigentlich nach einer Revolution geschehen soll, wofür man den Umsturz will? Oder ist das jetzt schon wieder viel zu viel Bedenkenträgerei?

Tipp für heute: Was anschließend entsteht, muss nicht zwangsläufig besser sein.

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Erkenntnis

14. Januar 2024

Wenn ich mein Leben noch mal von vorne beginnen könnte, würde ich wahrscheinlich alles anders machen, einfach nur deshalb, weil ich mich nicht erinnern könnte, wie ich es schon mal gemacht habe.

Heute: Berlin, Schankwirtschaft Baiz, 19 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Susanne M. Riedel, Heiko Werning, Spider, Frank Sorge, Gott und mich, sowie dem phantastischen Superstargast Knarf Rellöm (Musik)

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Post aus Thüringen

11. Januar 2024

„Was wir erleben, ist eine seit 1949 noch nie dagewesene Arroganz der Macht, mehr Verachtung gegenüber dem Volk hat es in Nachkriegsdeutschland nicht gegeben.“ Das schreibt zur aktuellen Situation rund um die Bauernproteste die ehemalige DDR-Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld und offenbart damit, wie tief sie mittlerweile ins rechtsradikale Milieu abgerutscht ist. Keine Ahnung, wie viele derjenigen, die damals auf die Straße gingen oder sich anderweitig oppositionell engagierten, ebenfalls an massivem Gedächtnisverlust leiden (beziehungsweise bewusst die Unwahrheit verkünden), doch es scheinen einige zu sein. Was mich an dem Zitat wundert, warum wählte sie die Jahreszahl 1949? Wegen der Gründung von DDR und BRD? Möchte sie aussagen, es könnte von 1945 bis 1949 eine größere Verachtung gegenüber dem Volk gegeben haben? Verzichtete sie auf die Nennung der Jahreszahl 1945, um bei einigen ihrer neuen Kampfgefährtinnen und -gefährten nicht anzuecken?

Tipp für heute: Meine Mutter schwört ja auf Walnüsse. Gut für das Gehirn. Besonders im Alter.

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Unter einer Bedingung

9. Januar 2024

Ich verstehe die Bäuerinnen und Bauern. Ich verstehe aber auch die Regierung. Und die Opposition. Ich verstehe sie immer noch alle. Wenn sie deutlich reden.

Tipp für heute: Ein Hörgerät ist erst zwingend vonnöten, sollte man wirklich niemanden mehr verstehen.

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BSW könnte genauso gut auch ‚Bonuspunktierte Superschlaue Wurzelpartei‘ heißen

8. Januar 2024

In Berlin wurde heute die neue Partei ‚Bündnis Sahra Wagenknecht‘ gegründet. Sie heißt tatsächlich ‚Bündnis Sahra Wagenknecht‘! Irre. Gab es außer der superlanglebigen auf Kokain basierenden ‚Schill-Partei‘ in Hamburg so etwas schon einmal in der Geschichte der Bundesrepublik, dass eine Partei nach einer Person benannt wurde, die Mitglied der Partei ist? Und dann auch noch Bündnis. Ein Bündnis aus der Sahra und der Wagenknecht? Inhaltlich wird das Bündnis erst nach Orientierung suchen müssen, wird sich wohl zwischen SPD und CDU einordnen, konservativ mit sozialen Sprengseln. Mal sehen, wer von den 43 Gründungsmitgliedern in 4, 5 Jahren noch mit dabei ist. Möglichst den Mund halten, falls man anderer Meinung als die Namenspatronin sein sollte, dürfte dafür nicht der schlechteste Ratschlag sein.

Tipp für heute: Ein wenig Nachdenken, bevor man Fragen in Blogbeiträge stellt. ‚Team Todenhöfer‘ gibt es ja auch schon. Ach, und ‚Bürgerbewegung Friederike Schulze‘, die hätte ich beinahe vergessen.

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Befreundet?

7. Januar 2024

Auf meiner obligatorischen Runde vor dem Einschlafen laufe ich jetzt häufiger gemeinsam mit einem Fuchs. Er scheint in der Fehrbelliner Straße zu wohnen, auf einem Spielplatz, der zu einem Kindergarten gehört. Der Fuchs und ich, wir reden nicht viel, beziehungsweise reden wir gar nicht. Er läuft meist ein paar Meter vor mir her, weiß immer schon, wo ich lang gehen will. Bleibe ich stehen, bleibt er ebenfalls stehen und guckt sich um. Kommen uns Leute entgegen, verkriecht er sich unter Autos, ist nicht mehr zu sehen. Es würde mir nicht gelingen zu beweisen, dass ich mit ihm zusammen die Straßen entlang laufe, ich hab ja keinen Fotoapparillo, auch nicht im Taschentelefon. Hat der Fuchs ja auch nicht. Braucht er auch nicht, glaube ich.

Heute: Berlin, Schankwirtschaft Baiz, 19 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Susanne M. Riedel, Heiko Werning, Spider, Frank Sorge, Falko Hennig, Gott und mich, sowie dem Superstargast Andre Herzberg (Pankower Lieder)

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