Die Rote Flut bahnt sich ihren Weg manchmal an Stellen, wo wir sie gar nicht vermuten würden
15. Oktober 2013
Zuerst habe ich gedacht es handele sich um einen Setzfehler, aber da stand ja nicht nur, dass der konservative „Tea-Party-Agitator“ Senator Ted Cruz aus Texas vor einigen Tagen im US-Amerikanischen Senat eine Rede von 20 Stunden gehalten hatte um vor der Gesundheitsreform Obamas und dem damit einhergehenden sozialistischen Umsturz zu warnen, sondern da stand: „Cruz hat vor einigen Tagen im Senat eine Dauerrede von mehr als 20 Stunden gegen Obamas Gesundheitsreform gehalten.“ (Quelle: Berliner Zeitung)
„Dauerrede“ und „mehr als“, das ist eindeutig kein Versehen, das muss so überliefert worden sein. Und nun frage ich mich, weiß denn der gute Herr Cruz gar nicht in welch unheilige Phalanx er sich da einreihte oder geht die sozialistische Gefahr überhaupt nicht von Obamas Gesundheitsreform aus, sondern von rechts, von rechts außen? Wer hielt denn sonst immer vollkommen ausufernde Reden? War das nicht, Herr vergib mir wenn ich diesen Namen hier hinschreibe, Fidel Castro? Oh, oh, oh!
Tipp für heute: An den Feierabend denken.
2 Kommentare zu “Die Rote Flut bahnt sich ihren Weg manchmal an Stellen, wo wir sie gar nicht vermuten würden”
01
Waehrend seiner Rede, las er vom Dr. Seuss‘ „Green Eggs and Ham“ vor. Was der Senator nicht wusste in diesem Fall, dass Seuss ziemlich links politisch stand. Juvenal hatte es rivhtig: Es ist gar nicht schwierig, Satire zu schreiben“.
02
Meine Rede.
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