Feuerzangenbowle reloaded

10. Juni 2009

Die Berliner SPD will jetzt doch nicht die Hälfte aller Schulplätze an beliebten Berliner Schulen verlosen, sondern bloß noch 25 %. Man sei damit trotzdem Vorreiter für ganz Deutschland, so zumindest Bildungssenator Jürgen Zöllner. Zweifellos, denke ich mir, zweifellos. Aber wieviel kostet eigentlich so ein Los? Ist man mit einem Euro dabei? Und wie lange darf man dann dort auf der Schulbank sitzen bleiben? Ich zumindest, habe hauptsächlich positive Erinnerungen an meine Pennälerzeit, bessere wenigstens als an die Lehre, die Armee und die Druckerei. Wer weiß, wie das hier weitergeht mit dem Literatendasein, vielleicht sollte ich mir einfach eine Auszeit gönnen. Ja, doch, ich glaube, ich werde mir einen Stapel Lose zulegen.

Heute: Berlin, Klub der Republik (Pappelallee 81), 21 Uhr: Die Surfpoeten-Literatur und Konzeptdisko mit Konrad Endler, Lt. Surf, Robert Weber, Tube, Neusurfpoet Felix Jentsch, mich und zwei Offenen Mikrophonen für alle die, die genauso wie wir, reich, berühmt und sexy werden wollen .

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3 Kommentare zu “Feuerzangenbowle reloaded”

  1. 01

    Ich bin mal so frei: Auszeit = Immer Gut

    Alex am 10. Juni 2009 um 20:49
  2. 02

    Demnächst holt man sich seine Schule also an der Losbude. Achtung: Spielen kann süchtig machen!

    nomadyss am 11. Juni 2009 um 07:39
  3. 03

    Noch nie an den Zusammenhang Schule vs Losbude gedacht! Aber ist auf einmal sauklar.
    Ein paar machen/bekommen den Hauptgewinn, die meisten aber machen/bekommen nur Nieten.

    Edward am 11. Juni 2009 um 11:46

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