Die alte Tante ballt die Fäustchen
15. Juni 2009
Jetzt also schlägt sie los, die SPD. Anpacken will sie. Die Ärmel hochkrempeln und punkten. Wie das aussieht, wenn eine Regierungspartei, die seit einer gefühlten Ewigkeit den Sozialstaat abbaut, Anschein erwecken will, doch noch Arbeiterpartei zu sein, sieht man zum Beispiel in ihrem Wahlprogramm unter der Rubrik: Finanzindustrie/Manager. Da fordert die zu neuem Kampfesmut erwachte SPD nämlich nichts Geringeres als die Abschaffung des Kapitalismus den Umbau des Managerstudiums hin zu mehr sozialer Kompetenz. Hui, hui, hui, die Finanzhaie können sich schon mal warm anziehen.
Tipp für heute: Sich versuchen den Namen dieses SPD-Kanzlerkandidaten zu merken, der mir gerade nicht einfällt.
2 Kommentare zu “Die alte Tante ballt die Fäustchen”
01
Schönes Bild mit der alten Tante, vermutlich schwingt sie dann noch behende ihren Krückstock. Dabei verliert sie ihn und fällt ins Bodenlose.
02
Und die Security-Mitarbeiter in der Parteizentrale bewachen die Mindestlohn-Plakatwände für 5 Euro brutto die Stunde.
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