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5. Januar 2013
Brigitte Bardot will jetzt, wie zuvor schon ihr Schauspielerkollege Gerard Depardieu die russische Staatsbürgerschaft beantragen. Allerdings geht es ihr nicht ums Geld, nein, sie tut es aus edleren Motiven, aus Protest gegen die geplante Einschläferung zweier niedlicher Babyelefanten in einem französischen Zoo. Frage mich allerdings ein wenig zweifelnd, ob die Haltung animalischer Insassen in den russischen Tierparken wesentlich, nun, man kann ja nicht sagen humaner, aber vielleicht, äh, wesenslieber ist? Na, sie wird sich schon informiert haben.
Tipp für heute: Die Staatsbürgerschaft sämtlicher existierender Länder beantragen, weil, man weiß ja nie.
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4. Januar 2013
Hier die Spielliste meines gestrigen Liedermachermagazines. Battlestargst war diesmal der Liedermacher und Produzent Andreas Albrecht. Seine ausgewählten Titel erscheinen kursiv.
1. Karl Neukauf & Kollegen – Berlin
2. Johannes Kirchberg – Offener Brief an Angestellte
3. Doc Schoko – Ein Bier auf der Straße
4. Max Prosa – Straße nach Peru
5. Neil Grant – Schwäbische Bauernklage
6. Schmarowotsnik – Ful ale wegn
7. Friedemann Weise – Das Privatleben von Stefan Raab
8. Ilja Schierbaum – Elektrik
9. Brockdorff Klang Labor – Breakfast for Cyborgs
10. Renee van Bavel – Versinken
11. Auge.Blau – Wilde Pferde
12. Manfred Maurenbrecher – Der Tod ist nicht der Schluss
13. Gustav – Neulich im Kanal
14. Heiner Pudelko – Zwinger
15. 2 von uns – Raus aus Berlin
Heute: Graz/A, Schauspielhaus Graz, 19 Uhr: Faust
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3. Januar 2013
Da hatte ich doch letzten Sonntag, bei der seit Jahren mal wieder zum Bersten gefüllten Reformbühne Heim & Welt, gedacht ich mache einen lustigen Quatschspaß, wenn ich behaupte die abwesenden Stammkräfte Heiko Werning, Jakob Hein und Uli Hannemann seien in Nordkorea (ich weiß, ich weiß es heißt Koreanisch Demokratische Volksrepublik, bä bä bä) um dort Montagsdemonstrationen einzuleiten, die zu einer Demokratisierung der Demokratischen Volksrepublik führen würden und was muss ich nun in der Presse lesen: „Kim Jong Un schwört sein Volk auf Reformen ein. … 2013 werde ein Jahr „großer Schöpfungen und Veränderungen sein, die einen radikalen Umschwung bewirken.“ … Das Ende der Landesteilung und die Wiedervereinigung seien eine wichtige Aufgabe, „um die Konfrontation zwischen Nord und Süd zu beenden““ so zumindest die Berliner Zeitung, welche den Egon Krenz Nordkoreas zitiert, der übrigens nicht derselbe zu sein scheint, der diesen ‚Gangnam-Style Tanz‘ erfunden hat, bei dem ich immer ‚Propaganda-Style‘ verstehe. Wahnsinn! Ich meine nicht den Tanzrap, sondern dass sie das tatsächlich durchgezogen haben, denn, ich meine, ohne den Druck des Volkes bewegt sich doch in so einer Diktatur rein gar nichts, auch wenn sie sich noch so demokratisch und Volks und Republik nennt, und wer anders sollte die Fäden denn sonst gezogen haben außer Uli, Jakob und Heiko, den weit und breit unauffälligsten Agenten des weltweiten Finanzkapitals? Bin mal gespannt, was sie nächsten Sonntag so berichten werden.
Heute: Berlin, Potsdam und Internetz, Pi-Radio auf Radio 88vier, 20:30-21:30 Uhr: Ahnes Liedermachermagazin (das Liedermachermagazin mit Ahne) und meinem heutigen Superduperbattlestargast Andreas Albrecht Ausgabe 32
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2. Januar 2013
Drei Dinge konnte ich gestern in Erfahrung bringen. Zum einen wurde mir erzählt, dass Stalins Bevölkerungspolitik in den Kaukasusrepubliken damals zur Bildung einer intellektuellen Elite führte, welche die dortige Bevölkerung in eine stabilere und somit bessere Zukunft leitete, zumindest so lange, bis durch Breschnew, vor allem aber durch Gorbatschow wieder Banditentum und Anarchie Einzug hielten. Zum zweiten dürfe man in Russland alles sagen, Kritik sei überall möglich, ja, man könne sogar auf offener Straße ficken ohne dass man dafür zur Verantwortung gezogen würde, Pussy Riot zum Beispiel hätten dies in Moskau praktiziert bevor sie sich mit der orthodoxen Kirche anlegten und zum dritten sei es in Deutschland viel, viel schlimmer, hier nämlich würde man nicht nur eingesperrt, wenn man sich gegen zum Beispiel die allgegenwärtige Korruption wende, nein, man komme sogar in die Psychiatrie, die geschlossene, da wimmele es geradezu von Korruptionsgegnern. Tausende seien es! Und das werde totgeschwiegen. Davon nehme keiner Notiz. Nun ja, bis jetzt.
Tipp für heute: „Huch“ sagen.
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1. Januar 2013
Wie jedes Jahr am 01.01. bin ich auch diesmal wieder ganz früh aufgestanden, habe lediglich eine Zitrone gefrühstückt, um gleich anschließend im Trainingsanzug von New Balance hinauszuspazieren an die frische Luft um dort mal gepflegt Luft zu schnappen und natürlich auch um nach Knallern zu suchen, die in der Silvesternacht nicht explodiert sind. Gibt es ja. Gibt ja welche, die vergessen sie anzuzünden oder wo die aus dem Einkaufsnetz geplumpst sind, durch die Maschen geronnen, übergelaufen, wenn das Einkaufsnetz zu voll oder manche haben ja auch keine Lust auf Knaller, die kaufen die nur, weil das alle tun und dann im Park oder so, lassen die die da liegen, einfach. Mein Glück! Die hab ich alle in einen Sack geschmissen, einen von Adidas übrigens und dann hab ich mit einem Puma-Feuerzeug, als der Adidas-Sack voll war, habe ich mit diesem Nike-Feuerzeug, ich meine mit diesem Puma-Feuerzeug oder doch mit einem Feuerzeug von IKEA? Ist ja auch egal, jedenfalls habe ich alles angezündet und das ist dann total explodiert, wie bei Facebook, richtig gerummst hat das. War lustig. Mir fehlt jetzt zwar ein Fuß, aber ich hab ja zwei, zum Glück, gehabt.
Tipp für heute: Eine Band gründen die ‚Stadiontauglich‘ heißt. Freejazz?
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31. Dezember 2012
Für alle die, die es vergessen haben sollten, heute ist der letzte Tag des Jahres 2012. Also, rasch noch dies und jenes erledigen, was man sich so vorgenommen hatte, dünner werden oder dicker werden oder dümmer oder reicher. Ich hätte es heute sogar werden können, also nicht dünner aber reicher, war allerdings unbestechlich, stand nämlich in der Kaufhalle an der längsten der 4 längsten Schlangen zur Kasse an und da pirscht sich doch plötzlich so unauffällig wie möglich eine Frau von der Seite an mich ran und flüstert mir verschwörerisch ins Ohr: „Ich geb dir 5 €, wenn du so tust als wären wir zusammen und mich vorlässt.“ Na, der hab ich aber.., umgedreht hab ich mich und den anderen Wartenden hinter mir zugerufen: „Wissen sie, was diese Person gerade von mir wollte?“ Nein, hab ich nicht aber immerhin so getan als hätte ich nichts gehört. Werde diese Episode jetzt mal der UNO zukommen lassen, vielleicht erhalte ich 2013 dann ja endlich den Antikorruptionspreis am güldenen Band. Verdient hätte ich ihn.
Tipp für heute: Früh ins Bett gehen, damit man morgen munter und ausgeruht ist und fit.
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30. Dezember 2012
So muss eine Überschrift lauten! Mal sehen, wer dadurch jetzt auf diesem Blog landet. Tschüss! In Österreich gab es in einem Spaßladen, alles 99 Cent, diese Kategorie, solche Spaßgläser zu kaufen, wo so lustige Sprüche draufstanden für verschiedene Vornamen, so Sprüche wie: „Du bist der süßeste, verführerischste und allerliebste Knuffibär“ zum Beispiel. Also kann sein, dass die Sprüche ein wenig anders lauteten, vielleicht: „Du bist das verführerischste, allerliebste und süßeste Schatzl oder Spatzl oder Ratzlfummel“, sagt eigentlich noch jemand Ratzlfummel, ich meine Ratzefummel? Und, Probe auf ’s Exempel, für was steht Ratzefummel überhaupt? Jedenfalls stand in Österreich bei diesen Vornamensspaßgläsern, welche alphabetisch geordnet waren, der Name Adolf ganz zu Beginn der Reihe, Adolf, das verführerischste Spatzl der Welt, Adolf, ein Vorname, der in Österreich, ganz im Gegensatz zu Deutschland, noch immer vielen kleinen Kindern verpasst wird, weil ja Österreich mit Hitler auch wenig am Hut hat, schließlich war der Deutscher und Österreich nur ein Opfer.
Heute: Berlin, Kaffee Burger, 20:15 Uhr: Reformbühne Heim & Welt mit Jürgen Witte, Falko Hennig und mich sowie den phantastischen Stargästen Andreas Gläser, Andreas Becker, Karsten Krampitz und Zuckerklub.
Ahne |
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29. Dezember 2012
Wie es traditionell üblich ist, seit mehr als 30 Jahren, nun also auch hier wieder an diesem 29. Dezember der traditionelle Jahresvorblick auf die kommenden 367 Tage, traditionell ohne Gewähr aber mit fast extremer Trefferquote.
Januar: In Nordeuropa und auch in Teilen Osteuropas fällt Schnee. Ein bekannter Politiker muss zurücktreten und ein Wirbelsturm in Südostasien sorgt für große Zerstörungen, der Papst meldet sich zu Wort, in Afrika brennen christliche Kirchen, ein Video-Clip im Internet ist lustig und Angela Merkel irgendwie auch.
Februar: Wieder einmal der Monat mit den wenigsten Tagen. Weltweit!
März: Zum Internationalen Frauentag, am 8. März, erklärt der Frauenbeauftragte Saudi-Arabiens, es sei alles halb so schlimm und die hätten ja gar keine Ahnung und überhaupt. Die Puhdys bekommen 12 Grammys und bedanken sich auf Facebook bei allen ihren Fans. Roland Kaiser wird Kaiser von China. Andrea Berg heiratet Bill Clinton, der Dalai Lama die Tochter von Dolly Buster und Michael Jackson taucht wieder auf. In Japan werden Solaranlagen verboten.
April: Bei einem Vorstoß von Rebellentruppen in Westdeutschland geraten mehrere ausländische Touristen in die Gewalt von Entführern, darunter auch 3 Staatsbürger Somalias. Die OAU erwägt eine militärische schnelle Eingreiftruppe in die Krisenregion zu entsenden um die Geiseln befreien zu können, Peter Scholl-Latour allerdings warnt, man müsse auch die schwierige Mentalität der einheimischen Bevölkerung in Betracht ziehen, die nun mal ein vollkommen anderes Wertesystem hat. Diego Maradona wird neuer Trainer von Frühlingsrolle Hanoi. In der UNO entspinnt sich ein heftiger Disput zwischen den USA und China ob die Erde rund ist oder eiförmig. Deutschland enthält sich der Stimme und führt zuhause das Dreiklassenwahlrecht ein.
Mai: Am 10. Internationalen Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen am 2. Mai demonstrieren in Berlin erstmalig mehr als 1 Million Menschen für Freiheit und Selbstbestimmung sowie ein bedingungsloses Grundeinkommen von 2.000 €. Auch in Paris, New York, Harare, Singapur und Teplice gibt es Massenkundgebungen. In London werden Geschäfte geplündert und Barrikaden in Brand gesteckt, was aber irgendwas mit der Queen zu tun hat.
Juni: Hitzewelle weltweit. Hat aber nichts mit der Klimaerwärmung zu tun, das jedenfalls lässt Henrik M. Broder vermelden, der dies höchstselbst ermittelte. Er nämlich besitzt gleich zwei Thermometer, eins davon vorne und eins hinten raus. Dass es sich dabei um Fieberthermometer handeln soll, entpuppt sich später als Gerücht. Ein neuer Fabelweltrekord über 100 m sorgt für Fassungslosigkeit. Der Jamaikaner Peter Boid läuft die Sprintstrecke in unglaublichen -0,3 Sekunden. Dopinggerüchte machen die Runde, allerdings lässt sich nichts beweisen. Der Athlet selber erklärt es mit neuen Trainingsmethoden und seinem festen Glauben an Gott.
Juli: Es ist immer noch warm, jedenfalls auf der Nordhalbkugel, auf der Südhalbkugel ist es kühler. Spanien wird aus Europa ausgeschlossen und schließt sich Afrika an. Südafrika schließt sich Australien an und Australien schließt sich mit Indonesien zusammen und nennt sich ab sofort Vereinigte Staaten von Übrige. Als Bolivien Peru den Krieg erklärt, erklärt Peru, dass es da einfach nicht mitmache. In Mexiko gewinnt ein Puppenspieler die Wahlen und der Österreicher Fränk Stronach schafft es als erster Mensch der Welt 467 Eiskugeln mit einer Waffeltüte zu balancieren.
August: Obama ohrfeigt Fidel Castro aber danach vertragen sich die beiden wieder. Die deutschen Autobahnen, Sinnbild dafür, dass nicht alles schlecht war, gehen kaputt. Diego Maradona wird Trainer von Interpol Vaduz. Albanien und Mittelerde schließen sich zusammen und werden Fußballweltmeister. Das Öl wird knapp. Vielerorts wird deshalb mit Butter gebraten.
September: Die Puhdys erklären ihren Rücktritt von den internationalen Showbühnen, mehrere Selbstverbrennungen u.a. in Goa, Pennsylvania, Marrakech, Sibirien, Oranienburg, den Rockies und den Poppies folgen, daraufhin erklären die Puhdys rasch ihren Rücktritt vom Rücktritt. Der DAX und der FUX und der WAX und der KLAX klettern, weil …, ach das versteht doch sowieso niemand.
Oktober: Nebel in London. Ein altes Auto und ein Penner stoßen zusammen, dem Penner fällt sein Bier aus der Hand, die Flasche zerbricht, ein absoluter Scheißtag! Bei Verhandlungen zwischen Kreti und Pleti fällt ein Sack Reis um. In Deutschland wird das Spielen mit Lebensmitteln verboten.
November: Das letzte Buch wird unter großem Brimborium gebunden. Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen Dieter Bohlen tauft es auf den Namen „Weg damit“, die Flasche Sekt allerdings, die lässt er sich einpacken. RTL kauft die EU und steigt damit in die Top Ten der Global Player auf. Katar kriegt Husten.
Dezember: Zu Weihnachten ist es mal wieder sehr schön. Alle sind zusammen, die ganze Familie und so und haben sich lieb. Es gibt Geschenke, auch eins für Opa und draußen rieselt, nun ja, nicht der Schnee aber irgendwas anderes, von dem man sich zumindest vorstellen könnte, es wäre Schnee.
Tipp für heute: In der Muckibude den großen Maxen markieren.
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28. Dezember 2012
„“Ich ging wieder einmal auf Toilette.“ aus Jochen Schmidts Kurzgeschichte ‚Auf den Öffentlichen‘
Tipp für heute: Zum heutigen Internationalen Tag des Sesams in einem Sesammantel spazieren gehen.
Ahne |
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27. Dezember 2012
Nach einem kurzen Abstecher ins Thüringische (für alle Österreicher: nein, das ist nicht das Gleiche wie Sachsen), es wurde unter anderem Kaninchen, Schwein, Gans, Ente, Rind und Zahnstocher gereicht, bin ich jetzt wieder in Berlin und genieße die Ruhe, welche nicht mehr ganz so ruhig ist wie Ente, ich meine Ende der neunziger Jahre, sicher, aber immer noch ruhiger als in der Hasenhütte in Graz oder 45 im Kessel von Halbe. Alle Heizungen habe ich auf volle Pulle gedreht zuhause und überall Licht angemacht, ist zwar warm draußen und hell, aber weil ich das sonst nicht darf, tu ich ’s eben jetzt. Gibt keinen anderen Grund. Handelt sich lediglich um ein Austesten wie es ist Grenzen zu überschreiten, Verbote nicht zu befolgen, einfach mal am Rad zu drehen. Das macht Spaß, kann ich euch sagen. Morgen öffne ich vielleicht sogar noch Fenster und Türen dazu und lass die auf, selbst wenn ich mich draußen rumtreibe, nackt durch die Straßen tanze und verbotene Lieder singe, Lieder in denen das Wort Zigarette drin vorkommt oder Negerkuss und dann kauf ich mir einen Pelz aus echtem Wal geh bei Rot über die Straße oder zum Arbeitsamt, mal sehen.
Heute: Berlin, Franz Stenzer-Halle, 20:30 Uhr: Chaussee der Enthusiasten (letztmalig in der Franz Stenzer-Halle ab 2013 im Badehaus) mit mich als Gast
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